Bitcoin‑Mining eher von Preis als von Ölpreisschock bedroht, sagen Forscher
Luxor‑Analyse: Nur ein kleiner Teil der Hashrate ist direkt an Ölpreise gekoppelt.
- Direkte Auswirkungen steigender Rohölpreise auf Miningkosten dürften begrenzt bleiben
- größere Gefahr ist ein fallender Bitcoin‑Kurs.
Forschungsdaten zeigen, dass lediglich rund 8–10 Prozent der weltweiten Bitcoin‑Hashrate in Stromnetzen läuft, deren Preise eng an Rohöl gekoppelt sind. Daher wäre der direkte Effekt eines Ölpreisschocks auf die Miningkosten begrenzt.
Die öl‑sensitiven Kapazitäten konzentrieren sich laut der Analyse vor allem auf Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman; Iran und einige weitere Länder tragen kleinere Anteile bei.
Für Miner bleibt das entscheidende Produktionsrisiko ein Preisverfall von Bitcoin: Historische Zusammenhänge in der Studie deuten darauf hin, dass Profitabilität deutlich sensibler auf BTC‑Kursbewegungen reagiert als auf erhöhte Stromkosten infolge steigender Ölpreise.