Ein Toter und 27 Verletzte nach Busunglück mit britischen Touristen auf La Gomera
Ein Reisebus mit überwiegend britischen Touristen stürzte auf der GM-2 nahe San Sebastián de La Gomera in eine Schlucht. Notfallteams versorgten die Verletzten; drei wurden schwer verletzt ins Hospital Nuestra Señora de Guadalupe gebracht, ein Patient nach Teneriffa verlegt.
- Bei einem Busunglück auf La Gomera kamen 28 Personen aus einem Urlaubstour unterwegs
- ein Mann starb, 27 wurden verletzt, darunter drei Kinder. Mehrere Betroffene erlitten schwere Verletzungen.
Nach Angaben örtlicher Behörden ereignete sich der Unfall am Freitagnachmittag gegen 13.15 Uhr Ortszeit auf der GM-2 in der Nähe von San Sebastián de La Gomera, als ein Reisebus in eine Schlucht geriet. Im Fahrzeug befanden sich demnach 28 Personen: 27 Touristen britischer Staatsangehörigkeit sowie der Fahrer. Unter den Passagieren waren drei Kinder und 25 Erwachsene.
Im Mittelpunkt der Rettungsmaßnahmen standen die Versorgung und der sofortige Transport der Verletzten. Rettungskräfte und Notfallteams leisteten vor Ort Erste Hilfe; drei der schwersten Fälle wurden in das Hospital Nuestra Señora de Guadalupe auf La Gomera eingeliefert. Ein am schwersten verletzter Insasse musste zur weiteren Behandlung auf die Nachbarinsel Teneriffa verlegt werden.
Zugleich stuften die Behörden die Verletzungen der übrigen Betroffenen als unterschiedlich schwer ein. Insgesamt wurden 27 Menschen ins Krankenhaus gebracht; die Einsatzkräfte setzten Bergungs- und Transportmaßnahmen ein, um die Verletzten zu stabilisieren und in geeignete Kliniken zu bringen. Angehörige und Betroffene erhielten Betreuung durch lokale Einsatzkräfte.
Nach dem Schritt der ersten Sofortmaßnahmen erklärten regionale Vertreter ihre Anteilnahme und Unterstützung. Fernando Clavijo, der Präsident der Kanarischen Inseln, sagte, er verfolge die Lage und unterstütze die Arbeit der Einsatzkräfte sowie die Opfer und deren Familien. Die britische Vertretung in Madrid bekundete Anteilnahme und bot Unterstützung für britische Staatsangehörige vor Ort an.
Daneben hat die spanische Polizei eine Untersuchung zum Hergang des Unfalls eingeleitet; die Ursache des Absturzes in die Schlucht war zum Zeitpunkt der Meldung noch unklar. Medienhinweise weisen darauf hin, dass auf derselben Straße im vergangenen Jahr bereits ein tödlicher Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten registriert worden war.