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Großbrand in Seefeld: Hotel Klosterbräu in Flammen, Evakuierungen und AT‑Alert

Der Dachstuhl des historischen Hotels Klosterbräu stand in Vollbrand; 14 Feuerwehren, Rettung und Polizei kämpften gegen die Flammen. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, mehrere Gebäude wurden evakuiert.

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Titelbild: Großbrand in Seefeld: Hotel Klosterbräu in Flammen, Evakuierungen und AT‑Alert
  • Dachstuhlbrand in Seefeld führt zu Großalarm
  • Kirche und Nachbarhotels vorsorglich evakuiert, Gäste in Olympiahalle untergebracht.

Nach Angaben der Einsatzkräfte geriet am Montagabend der Dachstuhl des Hotels Klosterbräu im Zentrum des Tiroler Tourismusorts Seefeld in Vollbrand. Meterhohe Flammen und dichter schwarzer Rauch waren weithin sichtbar, woraufhin die Landeswarnzentrale einen AT‑Alert für die lokale Bevölkerung auslöste.

Zugleich waren 14 Feuerwehren mit schwerem Atemschutz, die Rettung und neun Polizeistreifen im Einsatz, um das Feuer einzudämmen und angrenzende Gebäude zu sichern. Die Einsatzkräfte mussten eine Riegelstellung errichten, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern; auch gezielte Dachöffnungen wurden vorgenommen, um Brandherde zu erreichen und Löschwasser einzubringen.

Nach dem Schritt gestalteten sich die Löscharbeiten wegen des alten Gewölbes und starker Verrauchung schwierig, wie der Bezirksfeuerwehrverband erklärte. Das dichte Rauchaufkommen machte das Vordringen ins Innere riskant, weshalb die Feuerwehr unter herausfordernden Bedingungen bis in die späten Abendstunden mit Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten beschäftigt blieb.

Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung; darunter befanden sich ein Feuerwehrmann und zwei Passanten. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs war das Hotel geschlossen, da im Gebäude Bauarbeiten stattfanden. Ob ein Zusammenhang zwischen den Arbeiten und dem Feuer besteht, war zunächst offen.

Die Behörden forderten Anwohner auf, Fenster, Türen und Dachluken geschlossen zu halten und Lüftungs‑ sowie Klimaanlagen in der Nähe abzuschalten, um die Rauchbelastung zu verringern. Vorsorglich wurden die unmittelbar angrenzende Kirche sowie zwei Nachbarhotels evakuiert; wertvolles Inventar der Kirche wurde in Sicherheit gebracht. Gäste der betroffenen Häuser fanden vorübergehend in der Olympiahalle in Seefeld Unterkunft, während die Einsatzkräfte die Lage weiter stabilisierten.