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Álvaro Arbeloa bestätigt Abschied als Real‑Madrid‑Trainer zum Saisonende

Der 43‑jährige Arbeloa gibt nach nur fünf Monaten als Cheftrainer sein Amt ab. José Mourinho gilt als designierter Nachfolger; Verhandlungen laufen.

JKCM News 2 Min Lesezeit
Titelbild: Álvaro Arbeloa bestätigt Abschied als Real‑Madrid‑Trainer zum Saisonende
  • Arbeloa, im Januar aus der zweiten Mannschaft befördert, verlässt Real nach einer titelosen Saison
  • Klubchef Florentino Pérez plant eine Präsidentschaftswahl.

Nach Angaben des Vereins hat Álvaro Arbeloa bestätigt, dass er Real Madrid zum Ende der laufenden Saison verlassen wird. Der 43‑Jährige war im Januar aus der Leitung der B‑Mannschaft befördert worden und hatte das Amt von Xabi Alonso übernommen; seine Amtszeit endet damit nach nur wenigen Monaten.

Gleichzeitig gilt José Mourinho, aktuell Trainer von Benfica, als führender Kandidat für die Nachfolge beim spanischen Rekordmeister. Medien berichten von abschließenden Verhandlungen zwischen den Parteien; Arbeloa machte dabei deutlich, dass er nicht Teil eines möglichen Mourinhoschen Trainerstabs sein werde und seine eigene Zukunft erst nach Saisonende klären wolle.

Unterdessen beendet Real die Spielzeit als Zweiter in La Liga und bleibt damit zum zweiten Mal in Folge ohne einen bedeutenden Titel. Der Klub schied in dieser Saison im Viertelfinale der Champions League gegen Bayern München aus, ein Ergebnis, das die hohen Erwartungen nicht erfüllte und die Diskussionen um die Trainerposition verstärkte.

Im Mittelpunkt von Arbelos Abschied steht seine lange Verbindung zu Real Madrid: Als Spieler trug er zwischen 2009 und 2016 das Trikot des Klubs und war in verschiedenen Funktionen rund 20 Jahre für den Verein tätig. Vor dem letzten Ligaspiel gegen Athletic Club erklärte er, er hoffe, es sei eher ein ‚bis bald‘ als ein endgültiger Abschied, und betonte, dass er das Spiel noch einmal genießen wolle.

Daneben zieht sein kurzer Zwischenauftritt als Cheftrainer eine klare Bilanz: Die Aufgabe, mitten in der Saison zu übernehmen, erwies sich als schwierig, die Ergebnisse blieben hinter den Ansprüchen des Vereins zurück. Arbeloa räumte ein, dass seine Zeit an der Seitenlinie begrenzt sei, und kündigte an, seine nächsten Schritte erst nach der letzten Partie zu planen.