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AMD‑Chefin Lisa Su erwartet fünf Jahre andauernden Nachfrageboom bei CPUs

Su sagte, der kräftige Nachfrageanstieg infolge des weltweiten Ausbaus von KI‑Infrastruktur sei überraschend gekommen; China bleibe wichtig, aber nicht für die fortgeschrittensten KI‑Chips.

Nikkei Asia/JKCM Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: AMD‑Chefin Lisa Su erwartet fünf Jahre andauernden Nachfrageboom bei CPUs
Lisa Su erwartet, dass die erhöhte Nachfrage nach CPUs über einen Zeitraum von fünf Jahren anhalten wird.

Nach Angaben von Nikkei Asia sagte AMD‑Chefin Lisa Su bei einer Veranstaltung in Taipeh am 22. Mai, der Markt für Zentralprozessoren (CPUs) werde in den nächsten fünf Jahren stark wachsen. Sie betonte, der jüngste Nachfrageboom sei unerwartet gekommen und stehe in direktem Zusammenhang mit dem weltweiten Ausbau von Rechenzentren und KI‑Infrastruktur.

Gleichzeitig wies Su auf die Rolle Chinas als wichtigen Absatzmarkt für AMD hin. Zugleich machte sie klar, dass China zwar bei allgemeinen CPU‑Verkäufen von Bedeutung sei, aber nicht der Hauptmarkt für besonders fortgeschrittene KI‑Beschleuniger und spezialisierte Hochleistungschips sei. Damit unterschied sie zwischen dem breiteren Bedarf an Prozessoren und dem Markt für hochspezialisierte Komponenten.

Die Aussagen fielen vor Publikum in Taipeh, wo Su als Sprecherin auftrat. Daneben stehen ihre Prognosen im Kontext einer globalen Debatte über Lieferketten und Nachfrage im Halbleitersektor, die durch den verstärkten Fokus auf künstliche Intelligenz an Dynamik gewonnen hat. Zugleich deuten die Kommentare auf anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die genaue Ausprägung des künftigen Bedarfs hin.