Auriemma schimpft über Offizielle und gerät mit Staley – South Carolina stoppt UConn nach 54 Siegen
In Phoenix beenden die South Carolina Gamecocks UConns Serie: 62:48 im Halbfinale des Frauen-Final Four; Auriemma kritisiert die Schiedsrichter und gerät mit Dawn Staley aneinander. Schwache Offensivleistung von Sarah Strong und Azzi Fudd war entscheidend.
Phoenix – South Carolina hat das Halbfinale des Frauen-Final Four mit 62:48 gegen UConn gewonnen und damit die 54 Spiele andauernde Siegesserie der Huskies beendet. Die Gamecocks setzten von Beginn an auf intensive Verteidigung und kontrollierten durch Phasen mit längerem Ballbesitz das Tempo, wodurch UConn kaum zu einfachen Abschlüssen kam. Ta’Niya Latson traf für South Carolina 16 Punkte, Agot Makeer steuerte 14 Zähler bei und trug wesentlich zur Stabilität im Angriff bei.
Für UConn erwies sich der Abend vor allem als offensiver Fehltritt. Schlüsselspielerinnen wie Sarah Strong und Senior Azzi Fudd blieben weit unter ihrer gewohnten Treffsicherheit, vergaben zahlreiche Chancen und konnten die Angriffsbilanz des Teams nicht tragen. Die fehlenden Punkte von innen und außen zwangen die Huskies zu hastigen Abschlüssen und erhöhten die Fehlerquote, was South Carolina zusätzliche Möglichkeiten zur Kontrolle des Spiels verschaffte.
Nach dem Schlusspfiff reagierte UConn-Coach Geno Auriemma heftig auf die Arbeit der Spielleitung und äußerte deutliche Kritik. In den letzten Sekunden kam es zu einem hitzigen Wortwechsel zwischen Auriemma und South Carolinas Trainerin Dawn Staley am Spielfeldrand; Auriemma verließ kurz darauf sichtlich verärgert den Court. Die Szene zog die Aufmerksamkeit neben dem sportlichen Ergebnis auf sich und prägte die unmittelbare Nachspielphase.
Taktisch dominierten die Gamecocks vor allem durch kollektive Defensivarbeit und diszipliniertes Ballmanagement. Diese Strategie nahm UConn die Offensivrhythmen, zwang die Huskies zu längeren Angriffen und erschwerte das Kreieren von klaren Wurfoptionen. South Carolinas Balance aus Druck in der Verteidigung und kontrollierten Ballbesitzphasen führte letztlich zum Einzug ins NCAA-Finale.
Für UConn endet mit dieser Niederlage nicht nur die aktuelle Saison, sondern auch die bemerkenswerte Siegesserie von 54 Spielen, die zuletzt die Dominanz der Huskies unterstrich. Auf dem Parkett entschieden schließlich die stabil agierende Defensive der Gamecocks und die ungewohnte Schwäche von UConns Stars über den Ausgang des Halbfinals.