China stimmt zu, US‑Agrarimporte wie Rindfleisch und Geflügel auszuweiten
Nach dem Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping kündigte das Weiße Haus jährliche Käufe von 17 Milliarden US‑Dollar für 2026 bis 2028 an; Peking bestätigte Schritte zu Marktzugang und zur Lösung nichttarifärer Hindernisse, nannte aber keine Details.
Nach Angaben des Weißen Hauses hat China zugestimmt, die Einfuhren von US‑Agrarprodukten wie Rindfleisch und Geflügel merklich auszuweiten. Die Vereinbarung sehe ein annualisiertes Kaufvolumen von 17 Milliarden US‑Dollar für 2026 vor und solle auf diesem Niveau auch 2027 und 2028 gelten, teilte die US‑Regierung mit; die Ankündigung folgte zwei Tage nach dem Präsidentenbesuch in Peking.
Zugleich soll China den Marktzugang für US‑Rindfleisch wiederherstellen und den Import von Geflügel aus US‑Bundesstaaten wieder aufnehmen, die vom US‑Landwirtschaftsministerium als frei von Vogelgrippe eingestuft werden. Diese Zusagen ergänzen demnach bestehende Verpflichtungen zu Sojabohnenkäufen und zielen darauf ab, US‑Landwirten nach der Handelskonfliktphase wieder Absatzchancen zu eröffnen.
Die chinesische Handelsbehörde erklärte, beide Seiten würden darauf hinarbeiten, bestimmte nichttarifäre Barrieren und Fragen des Marktzugangs für Agrarwaren zu lösen. Als Punkte, die die USA aktiv bearbeiten sollten, nannte sie etwa die Behandlung von Milchprodukten und Meeresfrüchten, Probleme bei der Exportabfertigung von Bonsai‑Pflanzen sowie die Anerkennung von Shandong als vogelgrippefreiem Gebiet. Auf chinesischer Seite sollen US‑Anliegen zur Registrierung von Rindfleischzerlegebetrieben und zum Geflügelexport aus bestimmten Staaten angegangen werden.
Das Weiße Haus gab außerdem an, dass Hunderte US‑Rindfleischbetriebe wieder für Exporte nach China zugelassen würden, darunter Werke großer Produzenten wie Tyson und Cargill. Aus Peking erfolgte daraufhin keine unmittelbare Bestätigung der konkreten Bedingungen, sodass Details zur Umsetzung und zum Zeitplan weiter offenbleiben.
Analysten verweisen auf frühere Handelszahlen, die den Kontext dieser Zusagen beleuchten: US‑Importdaten zeigen, dass Chinas Einfuhren amerikanischer Agrargüter 2022 mit 38 Milliarden US‑Dollar einen Höchststand erreichten und bis 2025 auf rund 8 Milliarden Dollar zurückgingen. Innerhalb der 2022er‑Summe entfielen demnach fast 18 Milliarden Dollar auf Sojabohnen, gegenüber etwa 3 Milliarden Dollar für Sojabohnen 2025, was den wirtschaftlichen Druck auf US‑Erzeuger während der vergangenen Jahre deutlich macht.