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Demokraten ziehen Unterstützung für Platner zurück nach Vorwurf sexueller Gewalt

Führende Demokraten und Parteiorganisationen ziehen ihre Empfehlungen für Graham Platner zurück und fordern seinen Rückzug, nachdem eine Frau ihm sexuellen Übergriff vorwirft.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Demokraten ziehen Unterstützung für Platner zurück nach Vorwurf sexueller Gewalt
  • Mehrere prominente Unterstützer fordern Platner zum sofortigen Rückzug auf
  • das wichtigste Senatswahlkampfkomitee kündigte an, in Maine kein Geld zu investieren, sollte er Kandidat bleiben.

Die Kernentwicklung: Zahlreiche führende demokratische Unterstützer haben ihre Empfehlungen für Graham Platner zurückgezogen, nachdem eine Frau ihn beschuldigt hat, sie 2021 unter Alkoholeinfluss sexuell missbraucht zu haben. Platner bestreitet die Darstellung und bezeichnet die Anschuldigung als falsch, erklärte aber zugleich, die politischen Konsequenzen zu prüfen und über das weitere Vorgehen seiner Kampagne nachzudenken.

Inzwischen zogen mehrere prominente Abgeordnete und politische Gruppen ihre Unterstützung zurück. Der kalifornische Abgeordnete Ro Khanna erklärte, die Anschuldigungen überschritten eine rote Linie in Fragen von Gewalt gegen Frauen, und zog seine Empfehlung zurück. Auch Senator Ruben Gallego sowie die Gruppe End Citizens United gaben zuvor geäußerte Unterstützung wieder zurück. Auf staatlicher Ebene forderten führende Köpfe der demokratischen Fraktion in Maine und Funktionäre der Staatspartei Platner zum Rückzug auf; namentlich genannt wurden Parteivorsitzender, seine Stellvertreterin und der Exekutivdirektor der Landespartei.

Daneben verändert die Entwicklung die Dynamik in einem Rennen, das die Partei als Schlüssel im Kampf gegen die republikanische Amtsinhaberin betrachtet. Der Vorwurf und die darauffolgende Zurückhaltung seitens Unterstützern werfen die strategische Planung der Partei in Maine über den Haufen und erhöhen den Druck auf die Parteiführung, rasch eine Lösung herbeizuführen, die die Chancen gegen die Amtsinhaberin nicht weiter untergräbt.