Eibiswald: Brand im Pferdestall – 14 Tiere gerettet, Besitzer verletzt
Ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude im Ortsteil Aibl bei Eibiswald hat am Samstagabend einen Großeinsatz ausgelöst und den 51-jährigen Besitzer verletzt.
- Kurz nach 22.00 Uhr wurde die Polizei über einen Brand in Aibl (Gemeinde Eibiswald) informiert.
- Als Auslöser steht laut ersten Angaben ein Defekt an einer Gasflasche im Bereich des Pferdestalls im Fokus.
- Vierzehn Pferde wurden rechtzeitig aus dem Stall ins Freie gebracht.
- Der 51-jährige Besitzer erlitt Verbrennungen und wurde in das LKH Deutschlandsberg gebracht.
- Acht Feuerwehren mit 111 Kräften waren im Einsatz; Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe laufen.
In Eibiswald im Bezirk Deutschlandsberg ist am Samstagabend ein Wirtschaftsgebäude in Brand geraten. Kurz nach 22.00 Uhr ging bei der Einsatzleitstelle die Meldung über Feuer im Ortsteil Aibl ein; als die Polizei eintraf, waren mehrere Feuerwehren bereits mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Wegen der Nähe zu einem Pferdestall lag der Schwerpunkt zunächst darauf, Menschen und Tiere rasch aus dem Gefahrenbereich zu bringen und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern.
Nach bisherigen Angaben des 51-jährigen Besitzers dürfte ein Defekt an einer Gasflasche im Bereich des Pferdestalls den Brand ausgelöst haben. Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich 14 Pferde im Stall. Die Tiere konnten rechtzeitig aus dem Gebäude ins Freie geführt werden. Neben den Löschtrupps standen auch Rettungskräfte, ein Notarzt sowie ein Tierarzt am Einsatzort, um Verletzte zu versorgen und die Tiere zu betreuen.
Der Besitzer wurde bei der Rettung der Tiere verletzt. Er erlitt Verbrennungen am Oberkörper sowie an der linken Hand, wurde vor Ort erstversorgt und anschließend in das Landeskrankenhaus Deutschlandsberg gebracht. Angaben zu seinem weiteren Gesundheitszustand machte die Polizei in der Frühmeldung nicht. Für die Einsatzkräfte war die Lage zusätzlich herausfordernd, weil brennbare Materialien, Gasflaschen und Stallbereiche besondere Vorsicht erfordern und eine laufende Kontrolle auf Glutnester nötig ist.
Insgesamt waren laut Polizei acht Feuerwehren mit 111 Einsatzkräften und 21 Fahrzeugen im Einsatz. Die genaue Brandursache wird nun ermittelt; auch die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar. Für die Region ist der Vorfall ein Beispiel dafür, wie schnell ein technischer Defekt in landwirtschaftlich genutzten Gebäuden zu einem Großeinsatz führen kann – und wie entscheidend das koordinierte Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettung, Veterinärdienst und Polizei in den ersten Minuten ist.
Für die Ermittlungen werden in den kommenden Stunden und Tagen Spuren am Brandort gesichert und der technische Zustand der betroffenen Gasflaschen und Installationen überprüft, sobald das Gebäude betreten werden kann. Parallel dazu dokumentieren die Einsatzorganisationen den Ablauf, um eine klare Rekonstruktion von Brandbeginn, Ausbreitung und Löschmaßnahmen zu ermöglichen. Ob und wann das Gebäude wieder genutzt werden kann, hängt vom Ausmaß der Schäden und den Ergebnissen der Untersuchungen ab.