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Krypto-Branche begrüßt Kompromiss zur CLARITY Act-Ertragsregelung und drängt auf Anhörung im Senat

Handelsverbände und Unternehmen drängen auf ein rasches Markup im Senat, nachdem Senatoren einen Kompromisstext zum Verbot bankähnlicher Erträge aus Stablecoins vorgelegt haben.

JKCM News Redaktion 1 Min Lesezeit
Titelbild: Krypto-Branche begrüßt Kompromiss zur CLARITY Act-Ertragsregelung und drängt auf Anhörung im Senat
Der Kompromiss untersagt wirtschaftlich oder funktional gleichwertige Zinszahlungen auf Stablecoin-Bestände, lässt jedoch Belohnungen für echte Transaktionen zu und gibt Aufsichtsbehörden ein Jahr Zeit zur Ausarbeitung v

Nach Angaben von Branchenvertretern löste ein am Freitag veröffentlichter Kompromisstext der Senatoren Thom Tillis (R-N.C.) und Angela Alsobrooks (D-Md.) sofort breite Unterstützung in der Kryptoindustrie aus. Kernpunkt des Textes im Digital Asset Market Clarity Act ist ein Verbot, Zinsen oder Erträge auf Stablecoin-Bestände zu zahlen, wenn diese wirtschaftlich oder funktional einem Bankeinlagenzins gleichkommen. Damit zielt die Vorlage auf Praktiken ab, die Anlegern wiederkehrende Einkünfte verschaffen, ohne dass ein klassisches Bankverhältnis vorliegt.

Daneben äußerten mehrere marktprägende Firmen positives Echo. Circle-Strategiechef Dante Disparte lobte den Kompromiss und verwies auf die Rolle von USDC in grenzüberschreitenden Zahlungen und als Kollateral. Coinbase-CEO Brian Armstrong forderte unmittelbar ein Markup, und der Rechtschef von Coinbase, Paul Grewal, bewertete die Formulierungen als erhaltend für aktivitätsbasierte Belohnungen, wie sie Plattformen praktizieren. Branchenvertreter fordern nun, den Senatsausschuss zügig zu einer Beratung und einem Markup zu bewegen, damit die Gesetzgebung zur Marktstruktur und zu Stablecoins vorankommt.