Neunstöckiges Gebäude auf den Philippinen stürzt ein – Arbeiter in Trümmern eingeschlossen
Beamte berichten, dass Außenwände und das Gerüst eines neunstöckigen Rohbaus nachgaben; Rettungskräfte suchen nach eingeklemmten Arbeitern in den Trümmern.
Nach Angaben lokaler Behörden stürzte auf den Philippinen ein im Bau befindliches neunstöckiges Gebäude ein und begrub mehrere Bauarbeiter unter Trümmern. Demnach knickten sowohl die Außenwände als auch das um das Gebäude aufgestellte Gerüst ein, woraufhin Menschen in einem Haufen aus Schutt und Beton gefangen wurden.
Im Mittelpunkt der laufenden Rettungsarbeiten stehen die Bergung der Eingeschlossenen und die Suche nach Überlebenden. Rettungskräfte waren unmittelbar nach dem Einsturz am Unglücksort und begannen mit Such- und Bergungsmaßnahmen; konkrete Informationen zu Verletzten oder Todesopfern lagen zunächst nicht vor.
Nach dem Schritt, die Verschütteten zu erreichen, prüften Einsatzkräfte die Stabilität der noch stehenden Gebäudeteile, um ein weiteres Nachgeben zu verhindern. Das Nachgeben des Gerüsts deutet auf ein Versagen der temporären Sicherungsmaßnahmen hin; nähere Angaben zu möglichen baulichen Mängeln oder Ursachen wurden bislang nicht genannt.
Zugleich koordinierten lokale Rettungsteams ihre Einsätze, um Eingeschlossene schnellstmöglich medizinisch zu versorgen und zugleich die Arbeitssicherheit für die Helfer zu gewährleisten. Vor Ort sollen Absperrungen eingerichtet worden sein, um die Bergungsarbeiten zu sichern und Unbeteiligte fernzuhalten.
Daneben erwarten die Behörden in den kommenden Stunden weitere Erkenntnisse aus den laufenden Maßnahmen. Zur Identität der Verschütteten, zum genauen Zeitpunkt des Einsturzes und zu möglichen Verantwortlichkeiten wurden bislang keine zusätzlichen offiziellen Angaben gemacht.