Pfizer übertrifft Erwartungen im ersten Quartal und bestätigt Jahresausblick
Umsatz und bereinigter Gewinn übertrafen Analystenerwartungen; Zuwächse bei Eliquis, Padcev und dem RSV‑Vakzin kompensierten Teile des Covid‑Rückgangs.
- Eliquis, Padcev und RSV‑Vakzin wachsen deutlich
- Covid‑Erlöse und Paxlovid bleiben deutlich unter Vorjahr.
Nach Angaben veröffentlichter Quartalszahlen erzielte Pfizer im ersten Quartal 2026 sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Gewinn bessere Resultate als von der Wall Street erwartet und bestätigte seine Jahresprognose. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 14,45 Milliarden US‑Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 75 Cent; Analysten hatten im Schnitt 13,79 Milliarden Dollar Umsatz und 72 Cent Gewinn je Aktie prognostiziert.
Gleichzeitig bekräftigte Pfizer seine Ziele für 2026 und erwartet einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,80 und 3,00 US‑Dollar sowie einen Jahresumsatz von 59,5 bis 62,5 Milliarden Dollar. Das Unternehmen wies darauf hin, dass diese Umsatzspanne teilweise durch weiter rückläufige Erlöse aus dem Covid‑Impfstoff und dem antiviralen Mittel Paxlovid belastet werde.
Daneben trugen etablierte Blockbuster und neuere, teils akquirierte Präparate deutlich zum Wachstum bei. Die Verkäufe des Blutverdünners Eliquis stiegen um 13 Prozent auf 2,17 Milliarden Dollar und lagen damit über den Markterwartungen. Der Krebswirkstoff Padcev verzeichnete ein Umsatzplus von 39 Prozent auf 591 Millionen Dollar, und das gegen Respiratory Syncytial Virus (RSV) gerichtete Vakzin legte um 37 Prozent auf 180 Millionen Dollar zu.
Pfizer meldete zugleich deutliche Rückgänge bei seinen Covid‑Produkten: Die Covid‑Impfung brachte 232 Millionen Dollar ein, Paxlovid 186 Millionen Dollar, beides spürbar unter dem Vorjahresniveau. Operativ lagen die Verkäufe neuerer und akquirierter Produkte dennoch 22 Prozent höher, was den negativen Effekt aus dem Covid‑Geschäft teilweise ausglich.
Investoren richten den Blick nun darauf, wie sich die Covid‑Erlöse weiter entwickeln und wie hart der Wettbewerb für etablierte Präparate ausfällt. Pfizer betonte, dass das Wachstum bei neueren und bereits erfolgreichen Produkten helfen werde, den Rückgang bei Covid‑Umsätzen zu dämpfen und die bestätigte Jahresprognose zu stützen.