JKCM News
Startseite
Politik

Sale Sharks setzen sich 26:17 gegen Harlequins durch und erreichen Champions-Cup-Viertelfinale

George Fords Präzision bei Straftritten und zwei Versuche von Luke Cowan-Dickie ebneten den Weg für Sales Sieg; Harlequins kämpften sich in Halbzeit zwei zurück, blieben am Ende aber chancenlos.

JKCM News 2 Min Lesezeit
Titelbild: Sale Sharks setzen sich 26:17 gegen Harlequins durch und erreichen Champions-Cup-Viertelfinale
Sale trifft im Viertelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Leinster und Edinburgh.

Sale Sharks haben sich mit einem 26:17-Heimsieg gegen Harlequins den Einzug ins Viertelfinale des Investec Champions Cup gesichert. In einem von starkem Wind geprägten Spiel legte Sale eine dominante erste Halbzeit hin und verwaltete in der Schlussphase die Führung trotz einer engagierten Aufholjagd der Gäste aus London. Damit stehen die Sharks unter den letzten acht Mannschaften des Wettbewerbs und erwarten den Gewinner des Duells zwischen Leinster und Edinburgh.

Die ersten 40 Minuten gehörten eindeutig den Gastgebern. Fly-half George Ford traf mehrfach aus dem Feld und steuerte drei erfolgreiche Straftritte bei; zudem verwandelte er den Versuch von Luke Cowan-Dickie, der Sale kurz vor der Pause in eine komfortable Führung brachte. Harlequins gerieten zusätzlich in Bedrängnis, nachdem Will Evans mit einer Zeitstrafe vom Feld musste – die Folge war ein maulbasierter Versuch durch Cowan-Dickie, der Sales Kontrolle über die Partie unterstrich.

Nach dem Seitenwechsel baute Ford die Führung zunächst per Straftritt weiter aus, doch Harlequins zeigten eine deutlich verbesserte Leistung. Der eingewechselte Chandler Cunningham-South setzte in der 48. Minute ein erstes Ausrufezeichen und sorgte für den ersten Gästetreffer. In der Folge erzielte Cowan-Dickie seinen zweiten Versuch, bevor Alex Dombrandt mit zwei Versuchen und guten Kombinationen mit Jarrod Evans die Aufholjagd der Quins anführte und das Ergebnis noch einmal verkürzte.

Trotz der zunehmenden Drangperiode der Gäste verteidigte Sale die knappe Führung in den Schlusspassagen geschickt. Harlequins schafften es nicht, die frühe Wertungslücke ganz zu schließen, auch weil einzelne Fehler und Strafen ihnen weiter zusetzten; auf der Gegenseite wirkten die Sharks bei Standardsituationen und in den entscheidenden Phasen abgeklärter. Gelbe Karten für die Quins trugen zusätzlich zur Schwierigkeit bei, den Druck konstant aufrechtzuerhalten.

Für Sale bedeutet der Erfolg nicht nur das Weiterkommen im Europapokal, sondern auch die Bestätigung, in wechselhaften Bedingungen effizient und diszipliniert aufzutreten. Harlequins hinterlassen dagegen weiter offene Fragen: Die Mannschaft zeigte in der zweiten Halbzeit durchaus Qualität und Durchschlagskraft, doch die zu überwindende Rückstandshöhe aus der ersten Halbzeit war am Ende zu groß, um das Spiel noch zu kippen.