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Airlines und Hotels warnen vor drastischen Folgen, sollte Regierung Abfertigung in 'Sanctuary Cities' stoppen

Homeland Security prüft Abzug von Zoll- und Grenzschutzbeamten aus Städten mit restriktiver Einwanderungspolitik; Branche warnt vor massiven Störungen kurz vor der Fußball‑WM

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Airlines und Hotels warnen vor drastischen Folgen, sollte Regierung Abfertigung in 'Sanctuary Cities' stoppen
Branchengruppen sehen erhebliche operative Auswirkungen für Airlines, Hotels und internationalen Reiseverkehr, falls die Einreiseabfertigung an wichtigen Drehkreuzen reduziert wird.

Nach Angaben des US‑Heimatschutzministers Markwayne Mullin zieht die Regierung in Erwägung, die Abfertigung internationaler Flüge in sogenannten ‚Sanctuary Cities‘ einzustellen, falls lokale Behörden die Durchsetzung bundesweiter Einwanderungsgesetze aus seiner Sicht nicht ausreichend unterstützen. Mullin bestätigte in einem Interview, dass Pläne ausgearbeitet werden, nannte jedoch weder konkrete Maßnahmen noch Zeitpläne für eine Umsetzung.

Zugleich reagierte die Reisebranche prompt und deutlich: Verbände wie Airlines for America warnten, eine Reduzierung der Besetzung durch Customs and Border Protection (CBP) an wichtigen Flughäfen würde den Betrieb, Reisende und den internationalen Frachtverkehr erheblich stören. Die U.S. Travel Association sprach von ‚verheerenden‘ Konsequenzen für die Tourismuswirtschaft und für Gemeinden, deren Einnahmen stark von internationalen Besuchern abhängig sind.

Im Mittelpunkt der Debatte steht eine vom Justizministerium veröffentlichte Liste mit Staaten und Städten, die nach Ansicht der Regierung die Durchsetzung der Einwanderungspolitik behindern. Darauf sind mehrere große Luftfahrtdrehkreuze aufgeführt, darunter New York, Newark, Boston, Chicago, San Francisco, Los Angeles, Seattle und Philadelphia. Branchenvertreter betonen, dass gerade diese Hubs essenziell für den reibungslosen Ablauf internationaler Verbindungen und für die Versorgung mit Fracht sind.

Inzwischen verschärft das Timing die Besorgnis: Die Diskussion um mögliche Personalverlagerungen fällt knapp vor Beginn der FIFA‑Weltmeisterschaft, deren Spiele in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden und Millionen internationaler Besucher anziehen werden. Vertreter großer Hotelketten warnten, dass Einschränkungen bei der Grenz‑ und Zollabfertigung nicht nur Fluglinien, sondern auch Beherbergungsbetriebe und lokale Wirtschaften empfindlich treffen könnten.

Die Regierung betont, bislang seien noch keine Maßnahmen umgesetzt worden; Mullin sagte, es werde an Plänen gearbeitet. Branchenvertreter forderten zugleich verlässliche Zusagen, um kurzfristige Störungen im internationalen Luftverkehr und bei anstehenden Großereignissen zu vermeiden und die Planbarkeit für Airlines, Hotels sowie betroffene Gemeinden zu sichern.