Angriffe auf Schulen in Nigeria: 46 Kinder und Erwachsene entführt
Bei einem offenbar koordinierten Angriff in Nigeria wurden Dutzende Schülerinnen, Schüler und Begleitpersonen verschleppt. Eine christliche Vereinigung spricht von überwiegend Kindern im Alter von zwei bis 16 Jahren.
- Die Polizei nennt den Vorfall einen koordinierten Angriff
- örtliche Stellen melden vor allem entführte Kinder.
Nach Angaben örtlicher Stellen wurden bei Angriffen auf mehrere Schulen in Nigeria insgesamt 46 Menschen verschleppt. Die Behörden bezeichneten das Geschehen als koordinierten Angriff; lokale Gruppen berichten, unter den Entführten befänden sich überwiegend Kinder.
Im Mittelpunkt der Berichte steht eine christliche Vereinigung, die angibt, die verschleppten Personen seien vor allem Kinder im Alter von zwei bis 16 Jahren. Konkrete Angaben zur Zusammensetzung der Gruppe — etwa die genaue Zahl von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Begleitpersonen — wurden nicht detailliert aufgeschlüsselt.
Zugleich erklärten die Sicherheitskräfte, dass die Bildungseinrichtungen gezielt angegriffen worden seien. Angaben dazu, wie die Angreifer vorgingen, ob es Tote oder Verletzte gab oder ob bereits Kontakt zwischen Tätern und Behörden besteht, liegen bisher nicht vor.
Daneben enthalten die verfügbaren Mitteilungen keine Hinweise auf internationale Reaktionen oder Positionen von Menschenrechtsorganisationen. Die bisher veröffentlichten Informationen stammen von lokalen Behörden und der christlichen Vereinigung, die Zahl und Altersangaben zu den Verschleppten nennt.