USA erheben Mordanklage gegen früheren kubanischen Präsidenten Raul Castro
Die US-Justiz erhebt schwere Vorwürfe gegen Raul Castro; eine Reaktion aus Havanna liegt bisher nicht vor. Die Entscheidung fällt in eine Phase verstärkter Spannung in den Beziehungen beider Länder.
- Washington erhebt Mordanklage gegen Raul Castro
- Havanna schwigt bislang
Nach Angaben der US-Justizbehörden haben die Vereinigten Staaten am 20. Mai 2026 eine Mordanklage gegen den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raul Castro erhoben. Die Anklage nennt schwere Taten, die in der Erklärung mit Mordumständen umschrieben werden, gibt aber keine detaillierten Hinweise auf Hintergründe oder Beweismittel.
Im Mittelpunkt der Maßnahme steht eine spürbare Eskalation in der juristischen Verfolgung einstiger Führungspersonen des kubanischen Regimes durch die Vereinigten Staaten. Die Darstellung in der Ankündigung macht Vorwürfe geltend, bleibt jedoch vage in Bezug auf konkrete Tatumstände und Beweislagen.
In Havanna gibt es bis zum Zeitpunkt der Bekanntgabe keine offizielle Stellungnahme. Kubanische Behörden haben nach dem Bekanntwerden der Anklage weder eine Reaktion noch eine formelle Antwort übermittelt, sodass die Position der Regierung derzeit unklar bleibt.