Apple-Aktie fällt nach Bericht über technische Probleme beim faltbaren iPhone
Nikkei Asia berichtet von ungelösten Engineering-Problemen; Aktie verlor zeitweise bis zu 5 Prozent, Bloomberg meldete später weiterhin einen Start im September.
Nach Angaben von Marktnachrichten geriet die Apple-Aktie am Dienstag erheblich unter Druck, nachdem Medienberichte technische Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines faltbaren iPhones thematisiert hatten. Demnach nannte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle ungelöste Engineering-Herausforderungen und sprach von einem unter Druck stehenden Zeitplan; infolgedessen fiel der Kurs zeitweise um bis zu fünf Prozent.
Zugleich berichteten andere Stellen später, Apple halte weiterhin an einem geplanten Start im September fest. Diese widersprüchlichen Meldungen erhöhten die Kursschwankungen: Anleger reagierten zunächst auf die Warnung vor Verzögerungen, bevor sich Teile des Rückgangs nach der optimistischeren Einschätzung wieder abfingen.
Im Mittelpunkt der Debatte steht die technische Umsetzung des ersten faltbaren iPhone-Modells, das ursprünglich zusammen mit den neuen iPhone-Modellen im September präsentiert werden sollte. Berichten zufolge gilt der Zeitraum von April bis Anfang Mai als kritische Phase, in der Apple und seine Zulieferer Lösungen für verbleibende Probleme finden müssen, damit die Serienproduktion termingerecht anlaufen kann.
Daneben beeinflusste die Unsicherheit über den Zeitplan die kurzfristige Marktbewertung: Nach dem ersten Bericht schlossen die Kurse mit deutlicheren Verlusten, ehe sich die Stimmung nach den gegensätzlichen Informationen teilweise stabilisierte. Analysten und Marktteilnehmer beobachten nun, ob die beschriebenen technischen Hürden behoben werden können, ohne den geplanten Produktionsstart zu verzögern.