Arsenal nach 22 Jahren wieder englischer Meister – Arteta sieht Anfang einer Ära
Arsenal gewinnt mit 2:1 bei Crystal Palace die Premier League und beendet eine 22-jährige Durststrecke; Trainer Mikel Arteta sieht den Beginn einer neuen Ära und fordert höhere Standards.
Nach Angaben hat Arsenal am Sonntag mit einem 2:1-Sieg gegen Crystal Palace die Premier League gewonnen und damit erstmals seit 22 Jahren wieder die englische Meisterschaft geholt. Die Spieler feierten die Trophäe unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Selhurst Park; Trainer Mikel Arteta hob die Meisterschale als Ligatrainer zum ersten Mal in die Höhe. Die Szene markierte für Klub und Fans das Ende einer langen Wartezeit und löste sichtbare Erleichterung und Freude aus.
Im Mittelpunkt des Erfolgs steht die von Arteta über fast sieben Jahre vorangetriebene Umgestaltung des Klubs. Unter seiner Führung habe sich die Mannschaft vom Etikett der ‚Beinahe‘-Teams gelöst, nachdem in den vergangenen Saisons mehrfach der zweite Platz belegt worden war. Arteta hob nach dem Spiel die Verbundenheit, den Einsatz und den Charakter seiner Spieler hervor und machte deutlich, dass der Titel nicht nur Freude, sondern auch neue Verantwortung mit sich bringe.
Zugleich rückt für Arsenal ein enges Programm in den Blick: Binnen weniger Tage steht für die Gunners ein Champions-League-Finale gegen Paris St. Germain an. Arteta äußerte den Wunsch, neben dem nationalen Triumph auch auf europäischer Ebene erfolgreich zu sein, und betonte, dass nun höhere Standards zu etablieren seien. Die Mannschaft solle die neue Rolle nutzen, um konstanter auf höchstem Niveau zu agieren und weitere Erfolge anzustreben.
Inzwischen haben erste Gespräche über eine Vertragsverlängerung für Arteta stattgefunden; die Verhandlungen sollen nach Saisonende an Tempo gewinnen. Klubseite wurde signalisiert, dass Trainer und Mannschaft sowohl emotional als auch finanziell unterstützt werden sollen, um die Grundlage für weiteren Erfolg zu legen. Arteta selbst stellte klar, dass es jetzt darum gehe, die Messlatte anzuheben und Kontinuität zu schaffen.