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Demokraten fordern Rücktritt von Eric Swalwell aus Gouverneursrennen und Kongress

Nach Berichten über mutmaßliche sexuelle Übergriffe fordern zahlreiche führende Demokraten den Rückzug von Eric Swalwell aus dem Gouverneursrennen und seinen Rücktritt aus dem US-Repräsentantenhaus.

AP/JKCM News 1 Min Lesezeit
Titelbild: Demokraten fordern Rücktritt von Eric Swalwell aus Gouverneursrennen und Kongress
Mehrere demokratische Abgeordnete drängen Swalwell, seine Kandidatur für das Gouverneursamt in Kalifornien aufzugeben und sein Mandat im Repräsentantenhaus niederzulegen.

Nach Angaben aus dem Umfeld der Partei hat sich der Druck auf den kalifornischen Abgeordneten Eric Swalwell nach Bekanntwerden von Vorwürfen sexueller Übergriffe deutlich verschärft. Innerhalb weniger Tage zogen prominente Unterstützer ihre Rückendeckung zurück, und eine Reihe von Kollegen forderte öffentlich seinen Rücktritt sowohl aus dem Gouverneursrennen als auch aus dem Kongressmandat.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen Abgeordnete aus Kalifornien und anderen Bundesstaaten, die Swalwell zum sofortigen Rückzug aufforderten. Namentlich genannt wurden Jared Huffman, Ro Khanna und Sam Liccardo aus Kalifornien sowie Teresa Leger Fernández und Pramila Jayapal; Letztere hob hervor, dass die Vorwürfe parteiübergreifend Bedeutung hätten und die Behandlung von Frauen in den Vordergrund rücke.

Zugleich führte die Berichterstattung über angebliche Übergriffe aus den Jahren 2019 und 2024 zu schnellen politischen Folgen: Senator Adam Schiff sowie mehrere einflussreiche Gewerkschaften zogen ihre Unterstützungen zurück. Swalwell wies die Anschuldigungen zurück und bezeichnete sie als absolut falsch. Dennoch kündigten einige Demokraten an, sie würden einen Ausschluss aus dem Repräsentantenhaus in Erwägung ziehen, falls er nicht freiwillig zurücktrete.

Daneben bleibt unklar, ob sich aus den veröffentlichten Vorwürfen konkrete rechtliche Schritte oder Ermittlungen ergeben werden. Die Berichterstattung nennt eine betroffene Frau nicht namentlich, und die vorliegenden Informationen dokumentieren bislang keine anhängigen strafrechtlichen Verfahren gegen Swalwell. Sein Wahlkampfteam reagierte nicht umgehend auf Anfragen zu den Vorwürfen und den Forderungen nach seinem Rückzug.