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Ein Toter und sechs Verletzte bei Schüssen in Chick‑fil‑A in Union, New Jersey

Die Staatsanwaltschaft spricht von einer Massenschießerei, sieht keinen Hinweis auf einen zufälligen Angriff; bislang wurde niemand festgenommen.

AP 2 Min Lesezeit
Titelbild: Ein Toter und sechs Verletzte bei Schüssen in Chick‑fil‑A in Union, New Jersey
  • Untersuchung läuft
  • nach Angaben der Behörden besteht keine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit.

Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde am Samstagabend in einem Chick‑fil‑A in Union, New Jersey, eine Person getötet und sechs weitere verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 21 Uhr Ortszeit; die Verletzten sollen nach Angabe der Staatsanwaltschaft nicht lebensgefährlich verletzt worden sein.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Union County Prosecutor’s Office, die den Vorfall als Massenschießerei einstufte und erklärte, die Tat erscheine nicht zufällig. Bislang wurden keine Festnahmen gemeldet; die Behörde betonte jedoch, dass zurzeit keine unmittelbare Gefahr für die Allgemeinheit bestehe.

Ein Fahrer eines Fahrdienstanbieters berichtete, er habe beim Heranfahren an das Restaurant mehr als sieben Schüsse aus nächster Nähe gehört. Eine Sprecherin von Chick‑fil‑A verweigerte einen Kommentar mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen. Die Behörde machte keine Angaben zu einem möglichen Motiv, zu einem Täterprofil oder zur verwendeten Tatwaffe.

Die Homicide Task Force der Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und sammelt Spuren sowie Zeugenaussagen, um Motiv und Täterkreis zu klären. New Jersey‑Gouverneurin Mikie Sherrill drückte in einer Erklärung ihr Mitgefühl mit den Angehörigen des Getöteten aus und wünschte den Verletzten eine baldige Genesung; sie rief zugleich Personen mit sachdienlichen Hinweisen dazu auf, sich an die Ermittler zu wenden.

Konkrete Details zum Tathergang blieben in den bislang verfügbaren Informationen begrenzt. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, nach Abschluss erster Spurensicherungen und Befragungen weitere Informationen bekanntzugeben. Ermittler arbeiten weiterhin vor Ort, um die Abläufe des Abends und mögliche Hintergründe zu rekonstruieren.