Eurovision Song Contest 2026 startet Mitte Mai in Wien — Cosmó tritt für Österreich an
Der 70. Eurovision Song Contest steigt vom 12. bis 16. Mai in der Wiener Stadthalle; Gastgeber Österreich wird von Cosmó vertreten. 35 Länder nehmen teil, die Sicherheitsmaßnahmen sind verstärkt.
Nach Angaben der Veranstalter findet der 70. Eurovision Song Contest vom 12. bis 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Unter dem Motto United by music sind zwei Halbfinale für den 12. und 14. Mai geplant, das große Finale folgt am 16. Mai. Moderieren werden Michael Ostrowksi und Victoria Swarovski; die Shows sind zentrales Element eines mehrtägigen Programms, das zahlreiche Begleitveranstaltungen in der Stadt umfasst.
Im Mittelpunkt des österreichischen Auftritts steht der 19‑jährige Cosmó, bürgerlich Benjamin Gedeon. Er reist als Vertreter des Gastgeberlandes mit der satirischen Tanz‑Hymne Tanzschein an und ist in der Vorberichterstattung als zentrale Figur des ESC präsent. Seine zahlreichen Interviews und Auftritte gehören zu den vorbereitenden Höhepunkten, während die Veranstalter und Medien das Umfeld des Wettbewerbs intensiv begleiten.
Gleichzeitig ist die Teilnehmerzahl mit 35 Ländern so niedrig wie zuletzt 2004. Mehrere Rückzüge haben die Zahl der Startplätze reduziert; zu den Abwesenden zählen unter anderem Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien, das eigentlich zu den Big Five gehört. Bei den Buchmachern gelten Finnland und Griechenland als Favoriten, Österreich rangiert in den Wettquoten weiter hinten. Für neun Shows wurden weltweit 95.000 Tickets verkauft, und Fans aus rund 75 Ländern reisen nach Wien.
Die Stadt bereitet ein umfangreiches Begleitprogramm vor: Vom Rathausplatz über das Eurovision Village bis zu Vorführungen in Kinos und historischen Spielstätten sind diverse Public‑Viewing‑Orte geplant. In den Wochen vor dem Contest liefen die Vorbereitungen in der Stadthalle auf Hochtouren, um die Halle ESC‑tauglich zu machen. In Wien gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen; Präzisionsschützen, Personenschützer und Entschärfer sollen eingesetzt werden, zusätzlich ist Unterstützung aus der Luft vorgesehen. Unterdessen hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen Anfang April ehemalige österreichische Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Empfang eingeladen.