Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs Hondius vor Teneriffa hat begonnen
Nach einem bestätigten Hantavirus-Ausbruch legte die Hondius am Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla an; Passagiere und Teile der Besatzung werden nun schrittweise von Bord gebracht.
- Die Hondius traf in Granadilla ein
- auf dem Schiff registrierte Hantavirus-Fälle führten zur organisierten Evakuierung von Gästen und Teilen der Besatzung.
Nach Angaben örtlicher Stellen ist das Kreuzfahrtschiff Hondius am Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa eingelaufen. Der Hafenanlauf erfolgte, nachdem an Bord Hantavirus-Fälle festgestellt worden waren; deshalb wurde unmittelbar ein Evakuierungsplan aktiviert.
Gleichzeitig begannen Einsatzkräfte mit der kontrollierten Räumung des Schiffs: Alle Passagiere sowie ein Teil der Besatzung verließen nacheinander das Schiff. Die Evakuierung dient der medizinischen Abklärung einzelner Personen und der Eindämmung einer möglichen weiteren Verbreitung des Erregers.
Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen medizinische Kontrollen und die Isolation Verdächtiger, während Gesundheitsbeamte die Lage vor Ort koordinieren. Betroffene Personen werden unmittelbar medizinisch bewertet; Entscheidungen über weitergehende Untersuchungen oder Quarantänemaßnahmen sollen in den kommenden Stunden getroffen werden.
Daneben sind Hafen- und Sicherheitskräfte in die logistische Umsetzung eingebunden, um einen geordneten Ablauf sicherzustellen und Kontakte zu Personen im Hafengelände zu minimieren. Reisende werden schrittweise von Bord gebracht, registriert und einer medizinischen Erstbeurteilung unterzogen, damit notwendige Maßnahmen zügig erfolgen können.
Nach dem Schritt, weitere Einzelheiten zu möglichen Erkrankungen, Infektionswegen oder zur Zahl Betroffener zu nennen, liegen bislang keine konkreten Angaben vor. Die verantwortlichen Stellen geben an, dass in den nächsten Stunden entschieden wird, welche Personen gesondert untersucht oder in Quarantäne gebracht werden; nähere Zahlen wurden bisher nicht veröffentlicht.