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FinanzOnline: 1,2 Mio. Arbeitnehmerveranlagungen im März

Das Finanzministerium erwartet auch 2026 rund 1,2 Millionen Arbeitnehmerveranlagungen im März und setzt beim Zugang zu FinanzOnline auf ID Austria oder 2‑Faktor‑Authentifizierung sowie die neü unentgeltliche Vertretung.

JKCM Desk 2 Min Lesezeit
Titelbild: FinanzOnline: 1,2 Mio. Arbeitnehmerveranlagungen im März
  • Rund 1,2 Mio. Arbeitnehmerveranlagungen werden erfahrungsgemäß im März abgegeben.
  • Seit 1. Oktober 2025 loggten sich 1.778.795 Nutzer mindestens einmal mit ID Austria in FinanzOnline ein.
  • 868.241 Nutzer haben die FinanzOnline‑2FA (Authenticator‑App) aktiviert.
  • Für die unentgeltliche Vertretung sind knapp 12.000 Anträge eingelangt, aktüll bestehen rund 7.300 vertretene Personen.
  • Der FinanzOnline‑Login basiert auf einem 2‑Faktor‑Prinzip aus Zugangsdaten und zusätzlichem Bestätigungscode.

Mit Beginn des März startet in Österreich traditionell die Phase mit den meisten Arbeitnehmerveranlagungen. Das Finanzministerium verweist darauf, dass in den vergangenen Jahren jeweils rund 1,2 Millionen Veranlagungen allein im März durchgeführt wurden. Auslöser ist der administrative Kalender: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen den Jahreslohn für das Vorjahr bis Ende Februar melden, danach liegen die relevanten Daten für viele Beschäftigte vollständig vor.

Die Abwicklung läuft überwiegend digital. Nach Angaben des Finanzministeriums werden mehr als 80% der Arbeitnehmerveranlagungen online über FinanzOnline eingereicht. In der Praxis bedeutet das: Der „Jahresausgleich“ wird für viele Haushalte zu einem digitalen Massengeschäft in wenigen Wochen, und die Stabilität sowie Sicherheit des Zugangs werden in dieser Zeit besonders sichtbar.

Seit 1. Oktober 2025 setzt FinanzOnline beim Login auf ein 2‑Faktor‑Prinzip. Wer mit ID Austria einsteigt, erfüllt die 2‑Faktor‑Anforderung automatisch. Für Nutzerinnen und Nutzer ohne ID Austria gibt es eine 2‑Faktor‑Authentifizierung direkt in FinanzOnline über eine Authenticator‑App (TOTP‑Standard). Das Finanzministerium beziffert die Nutzung: Seit 1. Oktober 2025 haben sich 1.778.795 Personen mindestens einmal mit ID Austria in FinanzOnline eingeloggt; 868.241 haben die FinanzOnline‑2FA (Authenticator‑App) aktiviert.

Neu ist seit Jänner 2026 außerdem die „unentgeltliche Vertretung“: Natürliche Personen können ihre Anliegen in FinanzOnline von einer volljährigen Vertraünsperson erledigen lassen. Technisch ist diese Vertretung als allgemeine Vollmacht ausgestaltet, einschließlich Funktionen mit Geldbezug, etwa Rückzahlungsanträgen oder Änderungen von Kontoverbindungen. Die Vertretung ist nachvollziehbar, kann befristet werden und ist widerrufbar; wirksam wird sie nach Genehmigung durch das Finanzamt. Laut Finanzministerium sind knapp 12.000 Anträge eingelangt, aktüll bestehen rund 7.300 vertretene Personen.

Für die Verwaltung ist die Kombination aus hohem digitalen Anteil, stärkerer Zugangssicherung und neün Vertretungsmodellen ein Belastungstest, gerade im März und April, wenn die Fallzahlen am höchsten sind. Gleichzeitig zeigen die Nutzungszahlen, dass sich ID Austria und 2‑Faktor‑Login als Standard im Steür-Alltag etablieren und dass die Vertretungslösung als Brücke für Menschen gedacht ist, die digitale Amtswege nicht selbst nutzen können oder wollen.