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Guardiola hofft auf Verbleib von Rodri, räumt Abgang unzufriedener Spieler ein

Pep Guardiola hofft, dass Mittelfeldmotor Rodri langfristig bei Manchester City bleibt, macht aber deutlich, dass unzufriedene Spieler den Klub verlassen können.

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Titelbild: Guardiola hofft auf Verbleib von Rodri, räumt Abgang unzufriedener Spieler ein
Guardiola nennt Rodri einen herausragenden Spieler, betont jedoch, die Kluborganisation und das Wohl der Spieler stünden über Einzelinteressen.

Pep Guardiola hat erneut seinen Wunsch bekräftigt, dass Rodri so lange wie möglich bei Manchester City bleibt, gleichzeitig aber klargestellt, dass der Klub einem Abgang nicht im Wege stehen werde, wenn ein Spieler unglücklich ist. Der Trainer lobte den 29-jährigen Spanier als «incredible, top player» und hob dessen große sportliche Bedeutung für City hervor.

Rodri, Kapitän der spanischen Nationalmannschaft, steht Medienangaben zufolge im kommenden Sommer ohne Vertrag und hatte in einem Interview eingeräumt, ein Angebot von Real Madrid nicht von vornherein ausschließen zu können. Guardiola verwies darauf, dass es realistisch sei, dass kein Spieler eine Chance bei einem Weltklasse-Klub wie Real Madrid grundsätzlich ablehnt, und betonte zugleich, die Klubhierarchie habe den Wunsch, Rodri zu halten.

Der Coach stellte klar, dass Entscheidungen über einen möglichen Wechsel über die sportliche Leitung laufen müssten. «Die Organisation des Klubs steht über uns allen», sagte Guardiola und machte deutlich, dass bei Unzufriedenheit der Spieler der Weg über die Verantwortlichen zu gehen sei. Zugleich unterstrich er, er selbst werde einen Abgang «absolut» nicht blockieren, sollte der Spieler eine neue Perspektive verfolgen wollen.

Seit seinem Wechsel 2019 hat Rodri demnach 293 Pflichtspiele für City bestritten und zwölf große Titel gewonnen, darunter vier Meisterschaften in der Premier League sowie die Champions League. Der Mittelfeldspieler, 2024 mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet, verpasste große Teile der Vorsaison nach einer Knieverletzung und fiel in dieser Saison wiederholt wegen eines Problems an der Oberschenkelrückseite aus. Ungeachtet dessen kam er in der laufenden Spielzeit auf 28 Einsätze und trug zum Gewinn des Carabao Cups gegen Arsenal in Wembley bei.

Guardiola würdigte die Verbundenheit und die konstanten Leistungen des Spaniers: Rodri habe über Jahre gezeigt, wie nah er dem Klub stehe, und seine Beiträge seien massiv gewesen. Wie sich die Personalien bis zum Vertragsende entwickeln, ließ der Trainer offen; letztlich hänge die Entscheidung von Rodri selbst und von den Vorgaben der Klubführung ab.