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I Am Maximus gewinnt Grand National 2026 – Mullins wiederholt Rekord von Red Rum

Der von JP McManus verfolgte Plan geht auf: I Am Maximus gewinnt in Aintree erneut das Grand National, bringt Willie Mullins seinen dritten Sieg in Serie und macht McManus zum erfolgreichsten Besitzer des Rennens.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: I Am Maximus gewinnt Grand National 2026 – Mullins wiederholt Rekord von Red Rum
I Am Maximus ist der erste Nachfolger von Red Rum seit 1977, der das Grand National zweimal gewinnt, und setzt damit eine historische Reihe fort.

Nach Angaben der Rennveranstalter siegte I Am Maximus am Samstag in Aintree und wiederholte damit ein Kunststück, das zuletzt Red Rum 1977 gelang. Der neunjährige Wallach startete als 9-2-Favorit und setzte sich in einer umkämpften Schlussphase vor Iroko, Jordans und Johnnywho durch. Paul Townend brachte das Pferd sicher ins Ziel und krönte damit eine Leistung, die die Erwartungen an den Favoriten bestätigte.

Zugleich markiert der Erfolg für Trainer Willie Mullins einen ungewöhnlichen Meilenstein: Er gewann das Grand National zum dritten Mal in Folge und ist damit der erste Trainer seit Vincent O'Brien in den 1950er-Jahren, dem dieses Kunststück gelang. Insgesamt ist es Mullins' vierter Triumph in diesem prestigeträchtigen Hindernisrennen, was seine Stellung im Topbereich des Sports weiter festigt.

Daneben veränderte das Ergebnis die Besitzerstatistik: JP McManus baute seine Erfolgsbilanz im Grand National auf vier Siege aus und gilt damit als erfolgreichster Besitzer in der Geschichte des Rennens. Bei dieser Ausgabe standen drei der vier führenden Pferde in seinem Besitz; einzig Jordans war nicht in seinem Stall registriert. Dieser breite Erfolg unterstreicht die strategische Bedeutung von McManus' Engagement im Hindernissport.

In sportlicher Hinsicht sticht zudem ein weiterer historischer Aspekt hervor: I Am Maximus trug als Topgewicht 11st 12lbs und ist damit das erste Pferd seit Red Rum 1974, das mit einer so hohen Last das Grand National gewann. Das Rennen war von frühen Zwischenfällen geprägt; von 34 gestarteten Pferden erreichten 16 das Ziel, mehrere Pferde und Reiter mussten nach Stürzen medizinisch betreut werden. Zwei schwer gestürzte Pferde wurden zur weiteren Behandlung gebracht, und ein Jockey wurde nach einem Sturz ins Krankenhaus transportiert.

Unterdessen verlief der Ablauf der Veranstaltung trotz der Zwischenfälle weitgehend planmäßig, während die Rennleitung und medizinischen Teams eingriffen. Die Szenerie in Aintree verband damit sportliche Höhepunkte mit dramatischen Momenten auf der Strecke. Der Erfolg von I Am Maximus bündelt sportliche Klasse, einen bemerkenswerten Trainerrekord und den historischen Besitzerstatus in einem Rennen, das erneut große Aufmerksamkeit auf den Hindernissport zog.