Iran-Krieg: US-Militär fängt Schiff der iranischen Schattenflotte ab
Handelsblatt meldet US-Intervention gegen ein Schiff der iranischen Schattenflotte; iranischer Außenminister beschreibt Gespräche in Pakistan als sehr fruchtbar; Deutschland verlegt Minensucher ins Mittelmeer.
Nach Angaben des Handelsblatts hat das US-Militär am Abend des 25. April ein Schiff der sogenannten iranischen Schattenflotte abgefangen. Die Meldung ordnet den Vorfall in den Kontext anhaltender Spannungen um maritime Aktivitäten iranischer Schiffe ein, nennt jedoch weder den genauen Ort noch die Klasse des Schiffs oder die beteiligten US-Einheiten.
Im Mittelpunkt stehen zugleich diplomatische Bemühungen: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bewertete seine Gespräche mit dem Vermittler Pakistan in Islamabad als sehr fruchtbar. Er schrieb auf der Plattform X, er habe der pakistanischen Seite die iranische Position zu einem praktikablen Rahmen für eine dauerhafte Beendigung des Krieges übermittelt und äußerte Zweifel daran, ob die USA die Diplomatie wirklich ernst meinen.
Zugleich berichtet die Meldung von einer vorsorglichen Maßnahme europäischer Streitkräfte: Bundesverteidigungsminister Pistorius ließ demnach Minensucher ins Mittelmeer verlegen. Zu Umfang und konkreten Einsatzzielen der Verlegung enthält die Kurzmeldung keine Angaben; auch bleibt unklar, welche Regionen des Mittelmeers betroffen sein könnten.