Kimi Antonelli dominiert Monaco — George Russell stürzt nach Teamfehler ab
Der 19-jährige Antonelli gewinnt in Monte Carlo zum fünften Mal in Serie und vergrößert seine WM-Führung auf 66 Punkte. Mercedes-Pilot Russell fällt nach einem Teamfehler auf Rang 13 zurück.
- Antonelli sprang nach dem Triumph in den Hafen von Monaco
- Mercedes räumt einen Fehler im Ablauf bei Russell ein.
Die Kernentwicklung: Kimi Antonelli hat den Großen Preis von Monaco souverän gewonnen und damit seine beeindruckende Serie auf fünf Siege in Folge ausgebaut. Der 19-jährige Italiener dominierte weite Teile des Rennens, kontrollierte das Tempo und erhöhte seine Führung in der Fahrerwertung auf 66 Punkte nach nur sechs Saisonläufen.
Zugleich entwickelte sich das Rennen zum Desaster für Mercedes und besonders für George Russell. Eine Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse zog bereits einen Rückschlag nach sich; entscheidend jedoch war das Versäumnis des Teams, die vorgeschriebene Fünf-Sekunden-Strafe unmittelbar nach dem Boxenstopp zu vollstrecken. Daraus folgte ein automatischer Drive-through, der Russell aus den Punkterängen riss. Teamchef Toto Wolff übernahm die Verantwortung für das Fehlverhalten des Teams.
Inzwischen bleibt Russells Lage angespannt: Er beklagte eine Serie unglücklicher Umstände in den jüngsten Rennen und liegt in der WM-Wertung hinter Hamilton und deutlich hinter seinem jungen Teamkollegen. Mercedes steht vor der Aufgabe, interne Abläufe zu überprüfen und Fehlerquellen zu beseitigen, damit Russell im Titelkampf wieder konkurrenzfähig wird.
Der Blick richtet sich nun auf Barcelona: Die nächste Station des Rennkalenders wird richtungsweisend für beide Teams. Antonelli reist mit einem komfortablen Punktepolster und großem Selbstvertrauen zur Strecke in Barcelona, während Mercedes die organisatorischen Mängel beheben muss, die Russell in Monaco so klar zurückgeworfen haben.