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King Charles wirbt im US-Kongress für die »unentbehrliche« Partnerschaft mit den USA – wiederholte Standing Ovations

In einer historischen Ansprache im Kapitol hob King Charles die »unentbehrliche« Partnerschaft mit den USA hervor, forderte Unterstützung für die Nato und die Verteidigung der Ukraine und wurde wiederholt mit stehenden Ovationen bedacht.

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Titelbild: King Charles wirbt im US-Kongress für die »unentbehrliche« Partnerschaft mit den USA – wiederholte Standing Ovations
  • King Charles warnte vor wachsender globaler Unsicherheit und rief zu verstärkter transatlantischer Zusammenarbeit auf
  • seine Rede wurde mehrfach von lautem Beifall unterbrochen.

Nach Angaben der BBC hat King Charles in einer historischen Rede vor dem US-Kongress die Bedeutung der »unentbehrlichen« Partnerschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten betont. In der Kulisse des Kapitols forderte der Monarch, in einer »volatilen, gefährlicheren« Zeit gemeinsam zu stehen, und verwies auf Konflikte von Europa bis in den Nahen Osten als große Herausforderungen.

Im Mittelpunkt der Ansprache standen Sicherheitsfragen. Der König forderte Unterstützung für die Nato mit dem Ziel, Nordamerikaner und Europäer vor gemeinsamen Gegnern zu schützen, und sprach sich ausdrücklich für die Verteidigung der Ukraine und ihrer Bevölkerung aus. Damit verband er außenpolitische Forderungen mit einem klaren Appell an gemeinsames Engagement in Verteidigungsfragen.

Daneben thematisierte der Monarch moralisch aufgeladene Punkte: Er verwies auf seinen christlichen Glauben, sprach von der Hoffnung auf ein Zusammenwachsen der Religionen durch gegenseitigen Respekt und warnte vor der Wirkung leidenschaftlicher, spaltender Rhetorik. Die Mahnung, dass »Worte Gewicht und Bedeutung« tragen, stieß auf breite Zustimmung im Saal.

In seiner Rede nahm Charles außerdem Bezug auf aktuelle Vorfälle und Belastungen. Er erwähnte einen kürzlichen Schusswaffenangriff in Washington, verurteilte solche Gewaltakte mit Nachdruck und erklärte, dass solche Taten niemals Erfolg haben dürften. Zudem gab es eine kodierte Anspielung auf gesellschaftliche Missstände und die Notwendigkeit, Opfer entsprechender Verbrechen zu unterstützen. Der Auftritt im Kapitol, 35 Jahre nach dem letzten Besuch eines britischen Monarchen vor beiden Kammern, gilt als der bislang größte diplomatische Moment seiner Amtszeit und wurde als Versuch verstanden, die transatlantische Beziehung nach jüngsten Spannungen zu bekräftigen.