JKCM News
Startseite
Europa

König Charles III. hebt transatlantische Bindung und gemeinsame Herausforderungen in Rede vor dem US‑Kongress hervor

Bei seiner Ansprache vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses forderte König Charles III. Geschlossenheit angesichts globaler Konflikte und hob die mehr als vier Jahrhunderte währende Verbindung zwischen Großbritannien und den USA hervor.

JKCM News 2 Min Lesezeit
Titelbild: König Charles III. hebt transatlantische Bindung und gemeinsame Herausforderungen in Rede vor dem US‑Kongress hervor
Charles betonte das historische Miteinander, verwies auf einen nahen Vorfall am Kapitol und stellte seine Rede in die Tradition seiner Mutter von 1991.

Nach Angaben des vollständigen Transkripts richtete König Charles III. am 28. April 2026 eine Rede an eine gemeinsame Sitzung des US‑Kongresses in Washington. Er bedankte sich für die Einladung im Rahmen der semi‑quincentennialen Gedenkfeier zur Unabhängigkeitserklärung und würdigte die lange Verflechtung der Schicksale beider Länder über mehr als vier Jahrhunderte.

Im Mittelpunkt seiner Ansprache stand die Mahnung zur Einheit angesichts wachsender internationaler Unsicherheiten. Er verwies auf Konflikte von Europa bis in den Nahen Osten, die die internationale Gemeinschaft vor immense Herausforderungen stellten, und rief dazu auf, Demokratie und Sicherheit gemeinsam zu verteidigen. Zugleich nahm er Bezug auf einen kürzlichen Vorfall in der Nähe des Kapitols, der darauf abzielte, die Führung der Nation zu schädigen und Angst zu verbreiten, und erklärte mit Nachdruck, dass solche Gewalttaten niemals Erfolg haben dürften.

Daneben betonte der König die historische Dimension der transatlantischen Beziehung und nannte es bemerkenswert, als Monarch die Entwicklungen in Amerika so aufmerksam zu verfolgen. Er zog Parallelen zwischen den heutigen Beziehungen und den langen gemeinsamen Traditionen, hob geteilte Werte hervor und würdigte den Kongress als zentrales Repräsentationsforum der amerikanischen Bevölkerung.

Gleichzeitig lockerte Charles die formale Tonlage mit einer kurzen, humorvollen Anekdote aus Westminster‑Ritualen. Er schilderte die Tradition, während einer Parlamentssitzung einen Abgeordneten ‚in Gewahrsam‘ zu halten, bis die Audienz beendet sei, und fragte scherzhaft, ob sich im US‑Haus Freiwillige fänden. Diese Einlage diente dazu, Nähe herzustellen und die formelle Atmosphäre zu brechen.

Er erinnerte außerdem an die Rede seiner verstorbenen Mutter im Jahr 1991 und ordnete seine eigene Anwesenheit in diese historische Linie ein. Abschließend würdigte der König jene, die täglich Risiken für das Gemeinwohl eingehen, und bekräftigte die gemeinsame Verpflichtung, Rechte und Freiheiten zu schützen. Seine Rede stellte die transatlantische Partnerschaft als tragende Kraft dar, auf die beide Nationen bauen müssen, um gegenwärtige Bedrohungen zu meistern und die Zusammenarbeit zu vertiefen.