Küstenwache rettete nach Schiffbruch vor Libyen 32 Überlebende, barg zwei Leichen
Bei einem Unglück vor Libyen rettete die Küstenwache 32 Menschen und barg zwei Tote; Überlebende berichten von etwa 80 ertrunkenen Migranten.
- Überlebende aus Pakistan, Bangladesch und Ägypten nach Lampedusa gebracht
- Angaben zu rund 80 ertrunkenen Menschen stammen aus den Schilderungen der Geretteten.
Nach Angaben der Küstenwache wurden nach einem Schiffbruch vor der libyschen Küste 32 Menschen lebend geborgen und zwei Leichen sichergestellt. Die geretteten Personen sowie die Toten wurden anschließend nach Lampedusa gebracht, wo die Versorgung und Registrierung der Überlebenden begonnen wurde.
Im Mittelpunkt der Bergung standen Menschen aus Pakistan, Bangladesch und Ägypten; diese nationalen Hintergründe nannten die Geretteten bei ihrer Ankunft. Die Retter versorgten die Überlebenden medizinisch an Bord und brachten sie dann an Land, wo erste Untersuchungen und die anschließende Unterbringung erfolgten.
Nach dem Schritt der Rettung berichteten die Überlebenden, dass bei dem Unglück rund 80 Menschen ertrunken seien. Diese Zahl geht auf die Schilderungen der Geretteten zurück; weitergehende Bestätigungen durch andere Stellen wurden in der vorliegenden Mitteilung nicht genannt. Zugleich blieb offen, wie viele Menschen sich ursprünglich an Bord befanden und welche Umstände zum Kentern des Schiffes führten.
Unterdessen umfasste die Aktion sowohl die Suche nach Überlebenden als auch die Bergung der Verstorbenen. Details zur Art des Schiffes, zu Einsatzzeiten oder zur Ursache des Unglücks wurden in der Mitteilung nicht präzisiert. Daneben liefen auf Lampedusa die Maßnahmen zur Registrierung und weiteren Versorgung der Geretteten an, während die Behörden die erhaltenen Angaben sichten und weiter bearbeiten.