Lionel Messi für Argentiniens Kader zur WM 2026 nominiert – sechste Teilnahme
Der 38‑jährige Kapitän Lionel Messi steht im 26‑köpfigen Aufgebot Argentiniens für die WM 2026 und wird die Albiceleste als Spielführer anführen.
Nach Angaben der Mannschaftsaufstellung wird Lionel Messi bei der WM 2026 zum sechsten Mal für Argentinien auflaufen und die Auswahl als Kapitän anführen. Der 38‑jährige Stürmer, der Argentinien bei der WM 2022 in Katar zum dritten Titel geführt hatte, wurde von Trainer Lionel Scaloni in das 26‑köpfige Aufgebot berufen. Zu den nominierten Spielern zählen sowohl in Europa aktive Profis als auch Akteure aus der heimischen Liga, was die Breite des Kaders unterstreicht.
Im Mittelpunkt der Bilanz stehen Messis eindrückliche Länderspielzahlen: Bisher hat er 198 Einsätze für Argentinien und 116 Tore auf dem Konto. Mit bislang 26 WM‑Partien hält er den Rekord für die meisten Einsätze bei Weltmeisterschaften; eine Teilnahme 2026 würde ihn, gemeinsam mit Cristiano Ronaldo, zu den wenigen Spielern machen, die an sechs Endrunden teilgenommen haben.
Zugleich liegen die Gruppengegner und Spielorte fest: Argentinien trifft in Gruppe J zunächst in Kansas City auf Algerien und bestreitet seine beiden weiteren Vorrundenspiele in Dallas gegen Österreich und Jordanien. Die Begegnungen sind für Mitte beziehungsweise Ende Juni terminiert; die Austragungsorte gehören zum Gastgebertrio der USA, Kanada und Mexiko.
Unterdessen hatte Inter Miami zuletzt mitgeteilt, Messi sei in einem MLS‑Spiel wegen Muskelermüdung in der linken Oberschenkelrückseite ausgewechselt worden, jedoch nicht verletzt. Sollte er in den beiden Freundschaftsspielen vor dem Turnier gegen Honduras in Texas und gegen Island in Alabama auflaufen, würde er die Marke von 200 Länderspielen für Argentinien erreichen.
Daneben enthält das Aufgebot wieder bewährte Kräfte auf Schlüsselpositionen: Unter den Torhütern, Verteidigern, Mittelfeldspielern und Stürmern finden sich zahlreiche Akteure, die bereits international Erfahrung gesammelt haben. Der Kader verbindet damit Erfahrung aus dem Turniersieg 2022 mit aktuellen Kaderoptionen für das erweiterte WM‑Format 2026, in dem die Albiceleste als Titelverteidiger antritt.