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Mindestens 25 Tote in den USA nach extremer Hitze – mehr als 140 Mio. unter Warnung

Ein großflächiges Hitzedach über dem Osten der USA brachte in mehr als 20 Bundesstaaten Temperaturen über 38°C; Behörden meldeten Dutzende hitzebedingte Todesfälle und umfangreiche Behandlungsfälle.

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Titelbild: Mindestens 25 Tote in den USA nach extremer Hitze – mehr als 140 Mio. unter Warnung
  • Extremtemperaturen trübten Feierlichkeiten zum Semiquincentennial
  • besonders Menschen ohne Klimaanlage gelten als akut gefährdet.

Die Kernentwicklung: Eine ungewöhnlich starke Hitzewelle hat in weiten Teilen der Vereinigten Staaten mindestens 25 Menschen das Leben gekostet und mehr als 140 Millionen Menschen unter aktive Hitzewarnungen gestellt. Ein ausgedehntes Hitzedach lag über der östlichen Landeshälfte, in über 20 Bundesstaaten wurden Temperaturen oberhalb von 38°C gemessen, was zahlreiche Feierlichkeiten und öffentliche Veranstaltungen beeinträchtigte.

Zugleich meldeten Einsatzkräfte in New Jersey 22 Todesfälle in zehn Landkreisen, vornehmlich in zentralen und nördlichen Regionen des Bundesstaates. Viele der Verstorbenen wurden in Wohnungen ohne Klimaanlage, im Freien, auf der Straße oder in geparkten Autos gefunden. Die ersten Fälle traten bereits am Donnerstag auf; das Alter der Toten reicht überwiegend von den 30er- bis in die 80er-Jahre. Der staatliche Gerichtsmediziner soll die genauen Todesursachen klären.

In anderen Bundesstaaten wurden ebenfalls hitzebedingte Todesfälle registriert. In Cook County, Illinois, wurde ein Todesfall verzeichnet, bei dem Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Hitzestress als beitragender Faktor aufgeführt wurden. In Hinds County, Mississippi, starb ein 74-Jähriger nach Auffinden hinter einer Tankstelle; Ermittler stuften den Tod als Folge von Hitzeexposition ein und wiesen auf eine vorliegende medizinische Beeinträchtigung hin, die seine Urteilsfähigkeit eingeschränkt habe. Weitere Todesfälle in Mississippi stehen ebenfalls in Zusammenhang mit der extremen Hitze.

Während der nationalen Feierlichkeiten in Washington, D.C., waren Notfalldienste stark gefordert: Bis zum Abend behandelten Einsatzkräfte dort Dutzende Menschen mit hitzebedingten Problemen, mehrere Patienten mussten in Krankenhäuser gebracht werden, und Teile der Veranstaltungen auf dem National Mall wurden vorübergehend eingeschränkt. Die erhöhte Zahl von Hilfseinsätzen führte zu Absagen und Auflagen bei öffentlichen Veranstaltungen.

Die National Weather Service erwartet in den kommenden Tagen eine Abkühlung durch nördlich einfließende kühlere Luftmassen, die die extremsten Temperaturen in Teilen des Nordostens und Mittleren Westens dämpfen könnten. Behörden und Hilfsorganisationen rufen zur Vorsicht auf: Besonders gefährdet gelten Menschen ohne Klimatisierung, ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen; empfohlene Maßnahmen umfassen Flüssigkeitszufuhr, Aufsuchung kühler Räume und die Nutzung von Kühlzentren.

Daneben weisen Experten darauf hin, dass solche ungewöhnlichen Hitzeereignisse die Anfälligkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen offenlegen. Kurzfristig konzentrieren sich die Maßnahmen auf Notfallversorgung, Öffnung von Kühlzentren und Nachbarschaftshilfe, um weitere Opfer in den kommenden Tagen zu verhindern.