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Nationals’ Cavalli und Red Sox’ Contreras je sieben Spiele gesperrt nach Bankrauferei in Boston

Die Major League Baseball verhängte gegen vier Spieler Sperren und Geldstrafen, nachdem eine verbale Bemerkung von Cade Cavalli im vierten Inning eine benches-clearing-Auseinandersetzung in Fenway Park auslöste.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Nationals’ Cavalli und Red Sox’ Contreras je sieben Spiele gesperrt nach Bankrauferei in Boston
  • Cade Cavalli und Willson Contreras je sieben Spiele gesperrt
  • Miles Mikolas fünf und Nate Eaton drei Spiele, dazu Geldstrafen.

Die Kernentwicklung: Major League Baseball hat Washingtons Starting Pitcher Cade Cavalli und Red Sox‑First Baseman Willson Contreras jeweils für sieben Spiele gesperrt und mit Geldstrafen belegt, nachdem es am Dienstag in Boston zu einer benches‑clearing‑Rangelei gekommen war.

Zugleich wurden Nationals‑Rechtshänder Miles Mikolas für fünf Spiele und Red Sox‑Outfielder Nate Eaton für drei Spiele suspendiert; auch sie erhielten Geldstrafen, deren Höhe die Liga nicht bekanntgab. Die Disziplinarmaßnahmen beziehen sich auf Vorfälle im vierten Inning des Spiels, das Washington mit 8:1 gewann.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stand eine verbale Bemerkung des 27‑jährigen Cavalli, die nach dem Strikeout von Contreras eine sofort eskalierende Reaktion auslöste. Contreras wurde während der Schlägerei seines Helm in Richtung Cavalli geworfen und anschließend vom Platz verwiesen. Beide Akteure hatten sich danach öffentlich geäußert: Cavalli zeigte Reue und betonte, er habe die Wortwahl nicht abwertend gemeint; Contreras erklärte, er wisse nicht, ob der Ausdruck rassistische Konnotationen gehabt habe.

Gleichzeitig führten die Vorfälle zu weiteren Platzverweisen: Interimstrainer Chad Tracy sowie die nicht eingesetzten Spieler Mikolas und Eaton wurden ebenfalls des Feldes verwiesen. Die Auseinandersetzung zwischen beiden Mannschaften war kurz, aber intensiv und wurde von den Offiziellen des Spiels unterbrochen und geahndet.

Die Sperren sollen am kommenden Freitag beginnen und gelten für die nächsten Pflichtspiele der jeweiligen Teams. Alle betroffenen Spieler haben das Recht, gegen die Strafen Berufung einzulegen; bis zur Entscheidung über einen möglichen Einspruch bleiben die Disziplinarmaßnahmen ausgesetzt. Die Liga machte damit deutlich, dass sie physische und verbale Eskalationen während der Saison streng sanktionieren will.