One of strictest US abortion bans could be overturned in November’s election
Idahos vollständiges Abtreibungsverbot wird im November von den Wählern entschieden: Eine Bürgerinitiative will ein Gesetz zur reproduktiven Freiheit einführen, das Abbrüche bis zur fetalen Lebensfähigkeit erlauben würde.
Die Kernentwicklung: Im November stimmen die Bürgerinnen und Bürger von Idaho über eine Initiative ab, die das derzeitige, landesweite Verbot von Abtreibungen in allen Schwangerschaftsphasen aufheben und stattdessen ein Gesetz zur reproduktiven Freiheit einführen würde.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Freiwilligengruppe Idahoans United for Women & Families, die landesweit mehr als 100.000 Unterschriften sammelte und damit die erforderliche Hürde von 70.725 Unterschriften deutlich übertraf. Die Einreichung wurde von der Staatskanzlei zertifiziert, wodurch die Initiative einen Platz auf dem Stimmzettel der Midterm-Wahl im November erhält.
Der Schritt würde Idaho in weiten Teilen in die Rechtslage vor dem Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2022 zurückversetzen, das bundesweite Schutzrechte für Abtreibung aufhob und den Bundesstaaten erlaubte, eigene Verbote zu erlassen. Konkret sieht der Entwurf vor, Abtreibungen bis zur fetalen Lebensfähigkeit zu erlauben; diese wird üblicherweise nach etwa 21 Schwangerschaftswochen angenommen. Zugleich würde das Gesetz Menschen Entscheidungsfreiheit bei Abtreibung, Verhütung und Fruchtbarkeitsbehandlungen einräumen.