Trump schrumpft zwei Nationaldenkmäler in Utah massiv und öffnet Land für Entwicklung
Die Kernentwicklung: Präsident Donald Trump hat per Exekutivanordnung die Flächen der Nationalmonumente Bears Ears und Grand Staircase‑Escalante in Utah deutlich reduziert und bislang geschützte Gebiete für mögliche kommerzielle Nutzung freigegeben.
Die Kernentwicklung: Präsident Donald Trump hat per Exekutivanordnung die Flächen der Nationalmonumente Bears Ears und Grand Staircase‑Escalante in Utah deutlich verkleinert und damit zuvor geschützte Gebiete wieder für Bergbau, Öl‑ und Gasförderung sowie andere Entwicklungsprojekte geöffnet.
Der Schritt sieht vor, dass beide Monumente jeweils um nahezu anderthalb Millionen Acres reduziert werden, wie bei der Unterzeichnungszeremonie im Weißen Haus ausgeführt wurde. Damit werden große Teile der bislang unter Bundesprotektion stehenden Landschaften aus den bisherigen Schutzbestimmungen entlassen und für wirtschaftliche Nutzung verfügbar gemacht.
Im Mittelpunkt der Debatte stehen die besonderen archäologischen und kulturellen Merkmale der Gebiete: Klippenwohnungen, Petroglyphen und Zeremonialplätze prägen die Landschaften, die vielen indigenen Völkern geistliche und historische Bedeutung haben. Bears Ears nimmt eine herausgehobene Stellung ein, weil sein Schutz in direktem Zusammenhang mit Forderungen mehrerer Stämme um Anerkennung und Bewahrung ihrer Kultur stand.
Zugleich begründeten Vertreter der Regierung und zuständige Beamte die Maßnahme damit, die ursprünglichen Monumentsausweisungen hätten größere Flächen umfasst als unbedingt nötig, um die betreffenden Antiquitäten zu schützen. Landespolitiker aus Utah, die bei der Unterzeichnung anwesend waren, fordern seit Langem eine stärkere Öffnung des Landes für staatliche Kontrolle und wirtschaftliche Entwicklung.
Inzwischen reagierten Umweltorganisationen und Stammesvertreter mit scharfer Kritik und kündigten rechtliche Schritte an. Juristische Gruppen erklärten, die Verkleinerungen anfechten zu wollen, und Vertreter indigener Gemeinschaften beschrieben die Entscheidungen als tiefen Einschnitt in ihre kulturellen und spirituellen Beziehungen zu dem Land. Sie warfen den Bundesbehörden vor, Konsultationspflichten nicht ausreichend erfüllt zu haben.
Daneben erinnert die Maßnahme an frühere Debatten über den Umgang mit Bundesland: Die politischen Konflikte um Schutzstatus und Nutzungsinteressen haben wieder an Schärfe gewonnen, während lokale Gemeinden, Umweltschützer und Stammesvertreter über die künftige Verwaltung und den Zugang zu diesen historisch bedeutsamen Landschaften streiten.