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Mircea Lucescu mit 80 Jahren gestorben — trat fünf Tage zuvor als rumänischer Nationaltrainer zurück

Der erfahrene Trainer, der auf Klub- und Länderebene zahlreiche Titel gewann, war seit 2024 erneut Chefcoach der rumänischen Nationalmannschaft; sein letztes Spiel endete mit einer Niederlage im WM-Playoff gegen die Türkei.

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Titelbild: Mircea Lucescu mit 80 Jahren gestorben — trat fünf Tage zuvor als rumänischer Nationaltrainer zurück
  • Lucescu starb fünf Tage nach seinem Rücktritt
  • Verbandsvertreter und frühere Arbeitgeber bekunden Trauer und Anerkennung.

Nach Angaben der rumänischen Fußballföderation ist Mircea Lucescu im Alter von 80 Jahren verstorben. Fünf Tage zuvor hatte er sein Amt als Nationaltrainer niedergelegt, nachdem er vor einer Trainingseinheit erkrankt und im Anschluss im Krankenhaus behandelt worden war. Sein Rücktritt folgte damit unmittelbar auf die gesundheitlichen Probleme, die sich in den Tagen vor seinem Tod zugespitzt hatten.

Im Mittelpunkt seiner jüngsten Amtszeit stand die Rückkehr an die Spitze der Nationalmannschaft im Jahr 2024; schon in den 1980er-Jahren hatte Lucescu die Auswahl geführt. Sein letztes Länderspiel als Chefcoach endete am 26. März mit einer 0:1-Niederlage im WM-Playoff gegen die Türkei, wodurch Rumänien die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 verpasste. Diese Partie markierte zugleich das sportliche Ende seiner langen Trainerkarriere auf internationaler Ebene.

Zugleich ist Lucescus beruflicher Werdegang von großer Breite geprägt: Über fast fünf Jahrzehnte führte er Klubs in mehreren Ländern, darunter Inter Mailand, Galatasaray, Besiktas, Schachtar Donezk, Zenit Sankt Petersburg und Dynamo Kiew, und betreute zeitweise auch die türkische Nationalmannschaft. Bei diesen Stationen sammelte er nationale Meistertitel und internationale Erfolge, die seinen Ruf als einen der prägnantesten Trainer seiner Generation begründeten.

Inzwischen äußerten frühere Arbeitgeber und Weggefährten öffentliches Mitgefühl. Galatasaray erinnerte an seine erfolgreichen Jahre in der Türkei, und auch Inter Mailand richtete Kondolenzen an die Hinterbliebenen. Der Präsident der rumänischen Fußballföderation bezeichnete den Verlust als schweren Einschnitt für den rumänischen Fußball und hob Lucescus Rolle als Mentor und Vorbild für zahlreiche Spieler hervor.

Daneben bleibt Lucescu auch wegen seiner Laufbahn als Spieler in Erinnerung: Er absolvierte 64 Länderspiele für Rumänien und führte die Nationalelf als Kapitän bei der Weltmeisterschaft 1970. Sein Tod hinterlässt eine Lücke im internationalen Fußball, nicht nur wegen der sportlichen Erfolge, sondern auch wegen seines nachhaltigen Einflusses auf nachfolgende Trainergenerationen und Talente im Vereinspersonal.