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Mitglieder des US-Kongresses bekräftigen bipartisane Unterstützung für Taiwan

Teilnehmer einer US‑Delegation beim IISS Shangri‑La Dialogue in Singapur bekräftigen anhaltende, parteiübergreifende Sicherheitszusagen für Taiwan trotz kontroverser Äußerungen des Präsidenten zu Waffenverkäufen.

JKCM News Redaktion 2 Min Lesezeit
Titelbild: Mitglieder des US-Kongresses bekräftigen bipartisane Unterstützung für Taiwan
Kongressabgeordnete betonen fortgesetzte, parteiübergreifende Unterstützung für Taiwans Verteidigungsfähigkeit, ungeachtet widersprüchlicher Signale aus dem Weißen Haus.

Nach Angaben von Teilnehmern des IISS Shangri‑La Dialogue in Singapur haben Mitglieder des US‑Kongresses ihre Unterstützung für Taiwan erneuert und die Bedeutung stabiler Sicherheitsbeziehungen hervorgehoben. Sie machten deutlich, dass die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Insel parteiübergreifend vorangetrieben werde und auf bereits erreichten Fortschritten aufgebaut werden müsse.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Äußerungen des Präsidenten, der genehmigte Rüstungsgeschäfte im Umfang von 14 Milliarden US‑Dollar als mögliche ‚Verhandlungsmasse‘ mit China bezeichnet hatte. Kongressvertreter widersprachen dieser Einordnung und versicherten, die bereits beschlossenen Zuwendungen an Taiwan blieben bestehen. Senatorin Tammy Duckworth (D‑Ill.) sagte in einer Medienrunde, es gebe ‚wirklich starke bipartisane Unterstützung‘ für Taiwan und dessen Sicherheitsbedürfnisse, und verwies auf konkrete Fortschritte bei der Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit der Insel.

Zugleich hoben Abgeordnete die Rolle des Kongresses bei Waffenlieferungen hervor. Pat Harrigan (R‑N.C.) betonte, das US‑Engagement für Taiwan ändere sich nicht und verwies auf die Zusammenarbeit mit der Insel sowie auf die Genehmigung von Rüstungslieferungen durch das Parlament. Greg Meeks (D‑N.Y.) erinnerte daran, dass Waffengeschäfte in der Vergangenheit parteiübergreifend abgesegnet worden seien, und bekräftigte die Bereitschaft, Taiwan die Mittel zur Selbstverteidigung zur Verfügung zu stellen.

Unterdessen sorgte das Auslassen Taiwans in früheren Bemerkungen eines Pentagon‑Vertreters für Gesprächsstoff unter Delegationsmitgliedern. ‚Secretary of War‘ Pete Hegseth erwähnte Taiwan in seinen Äußerungen beim Dialog nicht ausdrücklich; Vertreter wie Michael Baumgartner (R‑W.A.) bewerteten dies indes als nicht signifikant und verwiesen auf Hegseths Betonung des Status quo, die nach ihrer Auffassung Taiwan einschließe.

Die Kongressvertreter auf dem Sicherheitsforum unterstrichen abschließend, dass Taiwan weiterhin ein zentrales Thema in den Beziehungen zu China bleibe. Sie betonten, dass legislative Entscheidungen über Waffenverkäufe und Sicherheitszusagen fortbestünden und breite parteiübergreifende Unterstützung erfahren.