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Mutmaßlicher Schütze beim Korrespondentendinner wegen versuchter Ermordung Trumps angeklagt

Bundesanklage wirft versuchten Mord am Präsidenten, Transport von Schusswaffen zur Begehung eines Verbrechens und unerlaubtes Schießen bei Gewalttat vor; erster Gerichtstermin fand am Montag statt.

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Titelbild: Mutmaßlicher Schütze beim Korrespondentendinner wegen versuchter Ermordung Trumps angeklagt
Der 31-jährige Angeklagte, identifiziert als Cole Tomas Allen, wurde vor Bundesgericht geführt. Ermittler sagen, er sei mit Schusswaffen und Messern zur Veranstaltung gekommen.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden ist Cole Tomas Allen, 31, aus Torrance in Kalifornien in einem Bundesgericht in Washington wegen des versuchten Mordes am US‑Präsidenten angeklagt worden. Die Anklage umfasst drei Bundesdelikte: versuchte Ermordung des Präsidenten, Transport von Schusswaffen zur Begehung eines Verbrechens und das unerlaubte Abfeuern einer Schusswaffe im Rahmen einer Gewalttat.

Im Gerichtssaal erschien der Beschuldigte am Montag in einem blauen Haftanzug; Anwälte des Federal Defender’s Office vertraten ihn. Drei US‑Marshals saßen unmittelbar hinter ihm. Detaillierte Gerichtspapiere mit der vollständigen Anklageschrift wurden zunächst nicht vorgelegt.

Ermittler gaben an, dass Allen am Tatort eine 12‑Gauge‑Pumpgun, eine Pistole und mehrere Messer bei sich gehabt habe. Die Bundesstaatsanwaltschaft erklärte, zusätzliche Anklagen könnten folgen. Ein Haftprüfungstermin ist für den 30. April angesetzt, eine vorbereitende Anhörung für den 11. Mai.

Zugleich lenkt der Fall wegen des Ortes der Tat und der möglichen Zielrichtung starke Aufmerksamkeit auf sich. Bei dem Black‑Tie‑Event waren zahlreiche hohe Regierungs- und Medienvertreter anwesend, darunter Vertreter der Regierungsspitze. Ermittler prüfen weiterhin die Motive und die Reiseroute des Beschuldigten; nach bisherigen Angaben soll er allein gehandelt haben.

In ersten Schilderungen heißt es, der Angeklagte sei am Abend des Vorfalls durch einen Bereich nahe dem Veranstaltungsort vorgedrungen, bevor er festgenommen wurde. Bei dem Vorfall wurde nach Behördenangaben ein Beamter angeschossen, trug jedoch eine Schutzweste und blieb nicht lebensgefährlich verletzt; der Beschuldigte wurde nach einem kurzen Schusswechsel gestoppt.