Nordex startet mit erheblichem Ergebnissprung ins Jahr
Windanlagenbauer steigert Umsatz und EBITDA deutlich; Auftragsbestand klettert auf 17,0 Mrd. Euro.
- Nordex meldet Umsatzplus von 10,6% und EBITDA‑Anstieg um 64,3% im ersten Quartal
- Auftragsbestand bei 17,0 Mrd. Euro.
Nach Angaben des Windanlagenbauers Nordex ist das Unternehmen mit einem spürbaren Ergebnissprung ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 10,6 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro, während das EBITDA deutlich zuzulegen vermochte und um 64,3 Prozent auf 130,7 Millionen Euro anstieg. Die EBITDA‑Marge verbesserte sich auf 8,2 Prozent nach 5,5 Prozent im Vorjahr, was die Profitabilitätssteigerung unterstreicht.
Im Mittelpunkt der Zahlen steht auch der Auftragseingang: Für das Quartal weist Nordex einen Gesamtauftragswert von 1,7 Milliarden Euro aus, gegenüber 1,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Zugleich stieg der Auftragsbestand zum 31. März 2026 auf 17,0 Milliarden Euro, nach 13,5 Milliarden zum gleichen Stichtag 2025. Diese höhere Rücklage an Bestellungen schafft dem Unternehmen eine größere Planbarkeit für kommende Perioden.
Nach dem Schritt in die Produktion produzierten die Werke von Januar bis März Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.494 Megawatt, ein Plus von 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nordex führt diese Zunahme auf eine anhaltend robuste Nachfrage in seinen Kernmärkten zurück und sieht darin Bestätigung dafür, dass die operative Auslastung spürbar steigt.
Unternehmenschef José Luis Blanco hob die bessere Margenentwicklung hervor und betonte, die Zahlen spiegelten die Umsetzung strategischer Effizienzmaßnahmen wider. Konkrete Details zu einzelnen Märkten oder zu wesentlichen Vertragsbestandteilen wurden nicht ausgewiesen; die vorgelegten Kennziffern zeigen jedoch klare operative Fortschritte gegenüber dem Vorjahresquartal.
Daneben bleibt die Entwicklung ein Signal für Investoren und Marktteilnehmer: Höhere Margen bei gleichzeitig gewachsenem Auftragsbestand deuten auf verbesserte Ertragsdynamik hin. Nordex bewertet das Quartal als Bestätigung, auf Kurs zur Erreichung der Jahresprognose zu sein, gestützt auf die gezeigten Umsatz-, Ergebnis- und Produktionskennzahlen.