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Pakistan drängt auf zweite US‑Iran‑Runde und verlangt Garantien für Teheran

Islamabad strebt binnen Tagen eine Fortsetzung der von ihm vermittelten US‑Iran‑Gespräche an, um einen zweiwöchigen Waffenstillstand vor dessen Ablauf zu sichern.

Nikkei Asia / Adnan Aamir 2 Min Lesezeit
Titelbild: Pakistan drängt auf zweite US‑Iran‑Runde und verlangt Garantien für Teheran
Pakistani officials say a second round of US‑Iran talks could be convened within days, seeking assurances for Tehran ahead of a two‑week ceasefire deadline.

Nach Angaben aus Islamabad bemüht sich Pakistan nach der ergebnislosen ersten Runde der von ihm vermittelten Gespräche zwischen Washington und Teheran intensiv um eine rasche Fortsetzung der Verhandlungen. Die Vermittler betonen, dass ein zügiges Zusammenkommen notwendig erscheine, um den fragilen Waffenstillstand zu stabilisieren, der auf zwei Wochen angelegt ist und bald ausläuft.

Der Waffenstillstand war von Pakistan vermittelt und am vergangenen Mittwoch öffentlich bekanntgegeben worden. In der ersten Runde gelang es den Delegationen demnach nicht, eine Einigung zu erzielen; deshalb drängen die pakistanischen Vermittler nun auf eine zweite Runde innerhalb weniger Tage, um politische Spielräume zu schaffen und eine neue Eskalation abzuwenden.

Gleichzeitig sucht Islamabad ausdrücklich nach Zusagen für Teheran. Vertreter der pakistanischen Regierung erklärten, Ziel der Fortsetzung sei es, konkrete Garantien für die iranische Seite zu formulieren, um deren Bereitschaft zu stärken, die Feuerpause einzuhalten und an weiteren Gesprächen teilzunehmen. Solche Zusicherungen sollen helfen, Vertrauen zwischen den Parteien aufzubauen und die Verhandlungen in eine nachhaltigere Phase zu führen.

Im Mittelpunkt der Bemühungen steht die Gestaltung eines Gesprächsrahmens, der beiden Seiten verbindliche Ergebnisse ermöglichen soll. Die pakistanische Führung versucht demnach, die Verhandlungen so zu steuern, dass sowohl Washington als auch Teheran Zusagen erhalten, die über eine kurzfristige Feuerpause hinausreichen und eine Grundlage für weitere Dialogformate bieten.

Zugleich wächst in Islamabad das Vertrauen, dass ein weiteres Treffen vor Ablauf der zweiwöchigen Frist stattfinden kann. Pakistanische Diplomaten sind demnach dabei, Termine und Modalitäten abzustimmen; sie sehen die unmittelbare Fortsetzung der Gespräche als beste Chance, den Waffenstillstand zu sichern und den Raum für eine politische Lösung zu erweitern.