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Pakistan stellt in Aussicht, dass Türkei und Katar dem Saudi‑Arabien‑Verteidigungspakt beitreten könnten

Pakistans Verteidigungsminister begrüßt mögliche Erweiterung des Bündnisses mit Saudi‑Arabien um Türkei und Katar, während der US‑Iran‑Konflikt die regionale Sicherheitsarchitektur verändert.

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Titelbild: Pakistan stellt in Aussicht, dass Türkei und Katar dem Saudi‑Arabien‑Verteidigungspakt beitreten könnten
  • Verteidigungsminister Khawaja Asif sagte, die Vereinbarung werde noch finalisiert
  • Beitritte von Ankara und Doha würden willkommen sein.

Nach Angaben aus Islamabad hat Pakistan signalisiert, dass die Türkei und Katar dem geplanten Verteidigungsabkommen mit Saudi‑Arabien beitreten könnten. Verteidigungsminister Khawaja Asif erklärte in einer Fernsehsendung am Montagabend, die Vereinbarung befinde sich noch in der Finalisierungsphase. Er wies darauf hin, dass ein erweiterter Kreis von Partnern in den Gesprächen erwähnt worden sei, nannte jedoch keine konkreten Fristen oder formalen Schritte für einen Beitritt.

Im Mittelpunkt der Initiative steht demnach eine Form gegenseitiger Kooperation im Verteidigungsbereich, die Pakistan bereits mit Saudi‑Arabien anstrebt. Asif betonte, ein möglicher Anschluss von Ankara und Doha wäre eine Entwicklung, die man begrüßen würde. Konkrete Inhalte der angestrebten Kooperation, etwa zur gemeinsamen Planung, zum Informationsaustausch oder zu militärischen Verpflichtungen, blieben in seinen Ausführungen offen.