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PSG schlägt Liverpool 2:0 – Arne Slot spricht von 'Survival Mode' nach Champions‑League‑Niederlage

Liverpool zeigte in Paris offensiv kaum Präsenz; Trainer Arne Slot räumte ein, sein Team habe phasenweise nur auf Schadensbegrenzung gespielt.

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Titelbild: PSG schlägt Liverpool 2:0 – Arne Slot spricht von 'Survival Mode' nach Champions‑League‑Niederlage
  • Liverpool blieb ohne Schuss aufs Tor und geriet in Paris deutlich unter Druck
  • Slot sieht dennoch Chancen für das Rückspiel.

Nach Angaben der Spielberichte verlor Liverpool das Viertelfinal‑Hinspiel der Champions League bei Paris Saint‑Germain mit 0:2. Die Reds schafften es in Paris erstmals seit 2020 nicht, einen Schuss aufs Tor zu platzieren, und wurden über weite Strecken klar von PSG dominiert. Die Partie offenbarte deutliche Schwächen in der Offensive und ließ Liverpool mehrfach passiv und ideenlos auftreten.

Zugleich zeigte sich, wie sehr PSG das Spiel kontrollierte: Die Gastgeber hatten 74 Prozent Ballbesitz und kamen auf 18 Torschüsse, während Liverpool nur drei Versuche verzeichnete. PSG verzeichnete 39 Ballkontakte im Strafraum gegenüber neun bei Liverpool; zudem waren bei den Franzosen deutlich mehr Ecken, Flanken und präzisere Pässe zu beobachten. Liverpool setzte phasenweise eine Fünferkette ein, diese Formation wirkte jedoch nicht stabilisierend und wurde wiederholt auseinandergezogen.

Inzwischen nahm Trainer Arne Slot nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor den Mund: Er sprach davon, dass seine Mannschaft «largely in survival mode» gewesen sei und räumte ein, PSG sei die bessere Elf gewesen. Zugleich verteidigte er den Einsatz seiner Spieler und betonte, das Team habe nicht aufgegeben. Slot nannte das fehlende Chancenplus als zentrale Schwäche und kündigte an, künftig deutlich mehr Gelegenheiten herausarbeiten zu wollen.

Daneben sorgten Vorkommnisse nach dem Spiel für Unmut: Anhänger der Auswärtsmannschaft wurden nach Spielende länger im Stadion zurückgehalten, während die Heimfans bereits geräumt wurden. Beobachter und ehemalige Profis kritisierten die Taktik und sahen einen Mangel an Selbstvertrauen in der Liverpool‑Mannschaft. Die personellen Entscheidungen fielen ebenfalls ins Auge: Mohamed Salah fehlte in der Startelf und wurde nicht eingewechselt, Alexander Isak kehrte als Einwechselspieler nach einer Verletzungspause zurück.

Gleichzeitig bleibt die K.-o.-Runde offen: Trotz der enttäuschenden Vorstellung betonte Slot, das Team habe im Rückspiel noch eine Chance, und setzte Hoffnung auf eine Rückkehr auf die offensive Spur. In sechs Tagen steht die zweite Begegnung an, sodass Liverpool binnen kurzer Zeit die Möglichkeit hat, die Ausgangslage zu korrigieren. Entscheidend wird sein, mehr Offensivdruck zu entwickeln und die Chancenverwertung deutlich zu verbessern.