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Putin und Selenskyj telefonieren mit Trump – Drohnenangriffe in Russland töten zwei Menschen, britische Marine stoppt Tanker

Vor dem G7-Gipfel telefonierten sowohl Putin als auch Selenskyj mit US-Präsident Trump. Parallel dazu töteten Drohnen in Russland zwei Menschen, und britische Streitkräfte stoppten einen sanktionierten Tanker im Ärmelkanal.

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Titelbild: Putin und Selenskyj telefonieren mit Trump – Drohnenangriffe in Russland töten zwei Menschen, britische Marine stoppt Tanker
Beide Präsidenten sprachen mit Trump über mögliche Friedenswege, Iran und Energiefragen. Zeitgleich gab es tödliche Drohnenangriffe in Russland und eine britisch-französische Aktion gegen einen mutmaßlich sanktionierten

Die Kernentwicklung: Sowohl Russlands Präsident Wladimir Putin als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führten am Sonntag jeweils ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump. Die Gespräche fanden in den Tagen vor dem G7-Gipfel statt, bei dem die Lage in der Ukraine als zentrales Thema erwartet wird.

Das Gespräch zwischen Putin und Trump dauerte knapp eine Stunde. Trump betonte demnach die Notwendigkeit, die Feindseligkeiten zu beenden, und erklärte sich bereit, Einfluss auf europäische Partner und Kiew auszuüben, um dieses Ziel zu unterstützen. Putin wies darauf hin, dass Angriffe auf zivile Infrastruktur Russlands die militärische Lage an der Front nicht grundlegend veränderten, und stellte klar, ein Treffen setze voraus, dass Selenskyj nach Moskau komme.

Im Mittelpunkt der Telefonate stand auch die Lage im Iran. Trump äußerte, ein US-Abkommen mit Teheran stehe nahe, und hoffte, die Ergebnisse könnten zeitnah öffentlich gemacht werden. Zudem wurden Reisen von US-Gesandten nach Russland angekündigt; namentlich wurden Vertreter genannt, die kurzfristig dorthin reisen sollen. Selenskyj beschrieb sein Gespräch mit Trump als wunderbar und sagte, man habe Maßnahmen erörtert, die den Frieden näherbringen könnten.

Gleichzeitig setzte sich die Gewalt auf dem Schlachtfeld fort: Ukrainische Drohnenangriffe töteten einen Menschen in der Region Orel und einen weiteren in der Region Brjansk. Bei einem Treffer in der Region Jaroslawl geriet ein Kraftstofflager in Brand; die ukrainische Führung bezeichnete einen der betroffenen Standorte als bedeutende Reserveinfrastruktur Russlands. Die Angriffe unterstreichen die anhaltende Verwundbarkeit ziviler und logistischer Ziele.

Daneben griffen britische Streitkräfte im Ärmelkanal einen Tanker auf, der unter Verdacht steht, Teil einer Flotte zur Umgehung von Sanktionen zu sein. Die Operation erfolgte in Koordination mit französischen Behörden und wurde als gezielter Schritt gegen Sanktionsumgehungen beschrieben. Die zeitgleiche Abfolge diplomatischer Gespräche und Sicherheitsmaßnahmen spiegelt die angespannte internationale Lage in den Tagen vor dem Gipfel wider.