Republican Steve Hilton advances to general election in race for California governor
Steve Hilton zieht als republikanischer Kandidat in die reguläre Gouverneurswahl ein und tritt im November gegen Xavier Becerra an.
- Steve Hilton steht als Republikaner für die kalifornische Gouverneurswahl fest
- seine Agenda setzt auf Korruptionsbekämpfung und Steuersenkungen.
Die Kernentwicklung: Der Republikaner Steve Hilton hat die Vorwahl in Kalifornien so abgeschlossen, dass er im November als Herausforderer von Xavier Becerra in die reguläre Gouverneurswahl einzieht.
Im Mittelpunkt seiner Kampagne steht der Anspruch, die seit mehr als 15 Jahren von Demokraten dominierte Staatsführung zu verändern. Hilton formulierte konkrete wirtschafts- und sozialpolitische Versprechungen, darunter die Abschaffung der Einkommensteuer für die ersten 100.000 US-Dollar, ein Förderprogramm für Erstkäufer von Eigenheimen sowie die Aussetzung der Studiengebühren an staatlichen Hochschulen. Er stellte darüber hinaus umfassende Maßnahmen gegen Korruption und Programme zur Senkung der Lebenshaltungskosten in Aussicht.
Zugleich hat Hiltons Erfolg in der Vorwahl unmittelbare Folgen für andere Bewerber: Der demokratische Geschäftsmann Tom Steyer hat sich damit nicht für die Novemberwahl qualifiziert. Sein Gegenkandidat Xavier Becerra, ehemaliger Generalstaatsanwalt des Bundesstaates und einstiger Gesundheitsminister in der Regierung Biden, hatte bereits zuvor ausreichend Stimmen erhalten, um als demokratischer Anwärter in das Duell gegen Hilton zu gehen.
In den kommenden Monaten dürfte der Wahlkampf von Debatten über Wohnkosten, Obdachlosigkeit, Arbeitsmarkt und Staatsausgaben geprägt sein. Hilton setzt auf schnelle ökonomische Entlastungen und Verwaltungsreformen; Becerra wird voraussichtlich die Fortführung eines demokratischen Politikansatzes mit Schwerpunkt auf sozialen Sicherungsmaßnahmen und staatlichen Dienstleistungen betonen. Die Auseinandersetzung zwischen beiden Kandidaten wird die politische Dynamik in einem der bevölkerungsreichsten US-Bundesstaaten maßgeblich beeinflussen.