Russische Angriffe in der Nacht: Mindestens 12 Tote in Odesa, Kiew und Dnipro
Bei nächtlichen Raketen- und Drohnenangriffen kamen in mehreren ukrainischen Städten mindestens zwölf Menschen ums Leben; Odesa war besonders schwer getroffen.
- Russische Luftangriffe töteten mindestens zwölf Menschen, darunter sechs in Odesa
- Rettungskräfte berichten von Verletzten, Evakuierungen und Zerstörung an Wohngebäuden.
Nach Angaben lokaler Behörden forderten nächtliche Raketen- und Drohnenangriffe in der Ukraine mindestens zwölf Todesopfer in mehreren Städten. Betroffen waren laut Angaben insbesondere Odesa, Kiew und die zentrale Stadt Dnipro; die Angriffe lösten zahlreiche Notfalleinsätze aus.
Im Mittelpunkt der Schäden stand Odesa, wo der Leiter der Militärverwaltung sechs Tote bestätigte. Augenzeugen und Videomaterial zeigen beschädigte Wohnhäuser sowie Bewohner, die von heftigen Explosionen und umherfliegenden Trümmern berichten; Rettungskräfte waren mit Bergungs- und Evakuierungsarbeiten beschäftigt.
Zugleich meldete die staatliche ukrainische Rettungsbehörde in Kiew mindestens vier Tote, darunter ein zwölfjähriges Kind. Rettungsteams suchten in mehreren Bezirken nach Verschütteten und löschten Brände; Angaben zur genauen Zahl und Schwere der Verletzungen wurden zunächst nicht detailliert angegeben.
Nach dem Schritt in Richtung der zentralen Regionen bestätigte der Leiter der Regionalverwaltung in Dnipro, Oleksandr Ganzha, zwei Todesopfer infolge der nächtlichen Angriffe. Lokale Einsatzkräfte führten Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen durch, um weitere Schäden zu erfassen und betroffene Zivilisten zu versorgen.
Unterdessen berichten Behörden von erheblichen Sachschäden an Wohngebäuden und kritischer Infrastruktur in den betroffenen Gebieten. Videos aus Odesa zeigen beschädigte Mehrfamilienhäuser und Einsatzkräfte bei Evakuierungen; konkrete Angaben zu Strom-, Wasser- oder anderen Versorgungsunterbrechungen lagen zunächst nicht vor. Die Sicherheits- und Rettungsarbeiten dauerten an, während die Behörden die Bevölkerung in den betroffenen Regionen zur Vorsicht aufriefen und um Kooperation mit den Einsatzkräften ersuchten.