Secret Service schießt Person nahe Weiße Haus, auch Unbeteiligter verwundet
Beide Verletzten wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht; Reporter in der Nähe suchten Schutz, Präsident Trump war im Weißen Haus.
- Secret Service bestätigt Ermittlungen nach Schüssen nahe 17th Street und Pennsylvania Avenue NW
- Tatort mit Absperrband und Beweismarkierungen abgesichert.
Nach Angaben eines Ermittlers hat der U.S. Secret Service am Samstag eine Person in der Nähe des Weißen Hauses angeschossen; ein zufällig anwesender Passant wurde dabei ebenfalls verletzt. Beide Opfer wurden in einem kritischen Zustand ins Krankenhaus gebracht. Die Quelle sprach anonym, weil sie nicht für öffentliche Auskünfte autorisiert ist.
Im Mittelpunkt der Einsatzmaßnahmen standen Berichte über Schüsse nahe 17th Street und Pennsylvania Avenue NW, nur einen Block vom Weißen Haus entfernt. Reporter, die vor Ort arbeiteten, sagten, sie hätten eine Serie von Schüssen gehört und seien angewiesen worden, in den Presseraum bzw. ein Medienzelt zu gehen und dort Schutz zu suchen. In einem geteilten Video ist deutlich zu hören, wie Schüsse in der Nähe fallen, während die Journalistin in Deckung geht.
Nach dem Schritt, die Meldungen zu prüfen, erklärte die Secret Service auf der Plattform X, man gleiche die eingehenden Berichte mit den Einsatzkräften vor Ort ab und werde zeitnah ein Update geben. Zugleich teilte FBI‑Direktor Kash Patel auf derselben Plattform mit, dass Beamte zum Einsatzort unterwegs seien und die Öffentlichkeit informieren würden, sobald es möglich sei. Präsident Donald Trump befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Weißen Haus.
Unterdessen sicherte die Polizei die betroffene Zone; Absperrbänder und zahlreiche orangefarbene Beweismarkierungen waren auf dem Gehweg sichtbar. Daneben lagen medizinische Utensilien, darunter Handschuhe und Kits von Rettungskräften, am Tatort. Die Metropolitan Police forderte per Mitteilung auf, den Bereich zu meiden, während die Secret Service die Lage bearbeitete.
Gleichzeitig erinnert die Lage an einen Vorfall im vergangenen November in unmittelbarer Nähe, bei dem zwei Mitglieder der Nationalgarde aus West Virginia beschossen wurden und eine Soldatin starb. Bereits damals hatten Ermittlungen und Schließungen des Gebiets die Öffentlichkeit beunruhigt. Bislang gibt es keine Angaben zu Tatmotiv, Identität möglicher Beschuldigter oder weiteren Opfern.
Inzwischen dauern die Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Hintergründen an. Die Behörden kündigten an, in Kürze nähere Informationen zu veröffentlichen. Reporter vor Ort beschrieben weiterhin eine angespannte Atmosphäre, während Sicherheitskräfte den Bereich sicherten und Spuren sicherten.