Singapur: Gefundener Leichnam ist vermisster Mann nach Kollision vor Südlichen Inseln
Indonesische Behörden bargen den Leichnam eines als vermisst gemeldeten Mannes nach dem Zusammenstoß eines Freizeitbootes mit einem Versorgungsschiff vor den Südlichen Inseln.
- Die Polizei identifizierte den Toten als Chua Muhammad Syafidi
- ein 49-Jähriger wurde wegen rücksichtsloser Navigation festgenommen.
Nach Angaben der Polizei wurde der Körper von Chua Muhammad Syafidi am 30. März gegen 15:00 Uhr im Meer vor der indonesischen Insel Karimun gefunden und geborgen. Demnach trieb die Leiche südwestlich von Singapur; die Informationen wurden in lokalen Medien wiedergegeben. Weitere unmittelbare Angaben zur Fundlage oder zu möglichen Verletzungen wurden in den Mitteilungen nicht ausgeführt.
Im Mittelpunkt steht ein Zwischenfall am 27. März, als ein Freizeitboot mit einem Versorgungsschiff in Gewässern vor den Südlichen Inseln vor Singapur kollidierte und das kleinere Boot sank. An Bord des Freizeitbootes befanden sich drei Personen; zwei Insassen konnten geborgen und gerettet werden. Für den dritten Insassen, Syafidi, war daraufhin eine Suche unter Wasser eingeleitet worden, an der maritime Einsatzkräfte beteiligt waren.
Nach dem Schritt der Bergung ordneten die zuständigen Stellen weitere Untersuchungen an, um Unfallursachen und Abläufe zu klären. Zuvor war die Suche als kombinierte Aktion zu Wasser und unter Wasser organisiert worden; die Bergung des Leichnams schloss einen Abschnitt dieser Maßnahmen ab. Ob straf- oder zivilrechtliche Schritte folgen, werde in weiteren Verlautbarungen entschieden.
Daneben äußerte der Arbeitgeber des Verstorbenen sein Bedauern über den Tod von Syafidi und bestätigte seine Identität. Syafidi arbeitete als Engineering Supervisor bei Tower Transit Singapore und war dem Unternehmen zufolge rund zehn Jahre beschäftigt gewesen, nachdem er vom Fahrzeugtechniker aufgestiegen war. Angaben zu Reaktionen von Kollegen oder Angehörigen wurden in den Berichten nicht weitergegeben.