Wintersaison 2025/26 in Österreich zur Halbzeit mit Nächtigungsplus – Jänner erreicht Rekordwert
Zwischen November 2025 und Jänner 2026 wurden in Österreich 36,11 Millionen Nächtigungen gezählt und damit 5,6% mehr als im Vorjahreszeitraum.
- In der Saison-Halbzeit stiegen Auslandsnächtigungen um 6,7% auf 28,18 Millionen, Inlandsnächtigungen um 2,0% auf 7,94 Millionen.
- Der Jänner 2026 brachte 16,43 Millionen Nächtigungen und damit ein Plus von 2,7% gegenüber Jänner 2025.
- Die Zahl der Ankünfte erhöhte sich im Jänner um 8,7% auf 4,33 Millionen.
- Deutschland blieb wichtigster Herkunftsmarkt mit 13,22 Millionen Nächtigungen (+3,6%), gefolgt von Niederlanden, Vereinigtem Königreich und Tschechien.
- Tirol führte die Halbzeitbilanz mit 12,72 Millionen Nächtigungen (+5,7%) vor Salzburg (7,91 Millionen; +7,6%) und Wien (5,06 Millionen; +8,3%) an.
Der österreichische Wintertourismus ist mit Rückenwind in die Saison 2025/26 gestartet. In den Monaten November 2025 bis Jänner 2026 wurden laut vorläufigen Daten von Statistik Austria insgesamt 36,11 Mio. Nächtigungen in heimischen Beherbergungsbetrieben gezählt, um 5,6% mehr als in der Vergleichsperiode der Wintersaison 2024/25 (34,20 Mio.). Der Anstieg wurde vor allem von ausländischer Nachfrage getragen.
Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland stiegen in der Saison-Halbzeit um 6,7% auf 28,18 Mio., während inländische Nächtigungen um 2,0% auf 7,94 Mio. zulegten. Als wichtigste Herkunftsmärkte nennt Statistik Austria Deutschland mit 13,22 Mio. Nächtigungen (+3,6%), die Niederlande mit 2,98 Mio. (+11,2%), das Vereinigte Königreich mit 1,03 Mio. (+5,0%) sowie Tschechien mit 0,94 Mio. (+9,6%).
Der Jänner 2026 trug zusätzlich zur positiven Zwischenbilanz bei. Für den Monat meldet Statistik Austria 16,43 Mio. Nächtigungen, ein Plus von 2,7% gegenüber Jänner 2025 (16,00 Mio.). Gleichzeitig stiegen die Ankünfte um 8,7% auf 4,33 Mio. Nach Herkunft aufgeschlüsselt entfielen im Jänner 3,02 Mio. Nächtigungen auf Gäste aus Österreich (+3,3%) und 13,40 Mio. auf Gäste aus dem Ausland (+2,5%). Statistik Austria spricht vom höchsten Jänner-Wert seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen im Jahr 1974.
Regional blieb Tirol in der bisherigen Wintersaison der klare Schwerpunkt: Von November bis Jänner entfielen dort 12,72 Mio. Nächtigungen (+5,7%). Salzburg kam auf 7,91 Mio. (+7,6%), Wien auf 5,06 Mio. (+8,3%). Zuwächse gab es auch in der Steiermark (2,99 Mio.; +4,0%), Kärnten (1,78 Mio.; +4,8%) und Oberösterreich (1,57 Mio.; +2,9%), während Niederösterreich in der Halbzeitbilanz unter dem Vorjahr lag (1,32 Mio.; −2,4%).
Die veröffentlichten Werte sind vorläufig und basieren auf Meldungen, die bis Mitte Februar eingelangt sind; Nachmeldungen und Korrekturen fließen in die endgültigen Ergebnisse ein. Für Betriebe, Destinationen und Verkehrsplanung sind die Zahlen dennoch ein früher Indikator für Auslastung und Nachfrageprofile in der Hochsaison. Entscheidend für die weitere Saisonentwicklung bleiben laut Statistik Austria neben der Reiselust auch Faktoren wie kurzfristige Buchungsfenster, Preisniveau und Wetter- bzw. Schneelage, die sich in den monatlichen Ergebnissen erst nach und nach abbilden.