Trump droht Iran mit Vernichtung 'in einer Nacht' vor Ablauf US‑Deadline
US‑Präsident droht mit massiven Militärschlägen, Verteidigungsminister kündigt Ausweitung der Angriffe an; Iran lehnt vorgeschlagenen 45‑tägigen Waffenstillstand ab und fordert ein dauerhaftes Kriegsende mit Garantien.
Nach Angaben des Weißen Hauses hat US‑Präsident Donald Trump in einer Pressekonferenz mit drastischen militärischen Maßnahmen gegen Iran gedroht. Er sagte, das Land könne in einer Nacht ausgeschaltet werden, sollte eine Einigung in den laufenden Verhandlungen ausbleiben, und verwies auf eine Frist, die in der Nacht zum Dienstag abläuft.
Im Mittelpunkt der Äußerungen stand die Drohung gezielter Attacken auf iranische Infrastruktur. Trump erklärte ausdrücklich, dass im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen auch Kraftwerke und andere kritische Einrichtungen angegriffen werden könnten. Gleichzeitig nannte er Details einer Rettungsaktion für einen abgeschossenen US‑Piloten und drohte rechtliche Schritte gegen Medien, die offenbar Informationen dazu veröffentlichten.
Nach dem Schritt des Präsidenten signalisierte Verteidigungsminister Pete Hegseth eine weitere Eskalation: Er sagte, der heutige Tag werde das größte Volumen an Schlägen seit Beginn der Kampagne bringen und morgen noch umfangreichere Einsätze folgen. Diese Ankündigung deutet auf eine deutliche Intensivierung militärischer Aktivitäten in den kommenden Tagen hin.
Zugleich hat Iran einen vorgeschlagenen 45‑tägigen Waffenstillstand abgelehnt und stattdessen ein dauerhaftes Ende der Kämpfe mit Garantien gefordert. Nach Angaben staatlicher Stellen übermittelte Teheran seine Position über Pakistan und legte eine mehrteilige Antwort zu Wiederaufbau und Sanktionslockerungen vor. Ein iranischer Vertreter in Kairo betonte, Teheran akzeptiere nur ein Kriegsende, das verbindliche Garantien gegen künftige Angriffe einschließe.
Unterdessen dauern die Kampfhandlungen an: Israel und die Vereinigten Staaten führten nach Angaben aus der Region neue Angriffe gegen Ziele in Iran durch. Berichten zufolge trafen Schläge unter anderem ein Informations‑ und Kommunikationstechnologiezentrum an der Sharif‑Universität in Teheran, einer Hochschule, die wegen angeblicher Verbindungen zur Rüstungsforschung international unter Sanktionen steht. In Reaktion auf die Angriffe soll Iran nach regionalen Meldungen mit Raketen auf Ziele in Israel und den Golfstaaten geantwortet haben.