TSMC steigert Quartalsgewinn um 58% – KI‑Chipnachfrage treibt Rekordergebnis
Taiwans Auftragsfertiger vermeldet vierte Rekordbilanz in Folge; moderne Fertigungsprozesse dominieren den Umsatzanteil.
- Starke Nachfrage nach KI‑Prozessoren treibt das Ergebnis
- 3‑Nanometer‑Produkte liefern einen bedeutenden Anteil am Waferumsatz.
Nach Angaben des Herstellers stieg der Nettogewinn von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) im ersten Quartal um 58 Prozent auf NT$572,48 Milliarden und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Damit verzeichnete das Unternehmen das vierte Quartal in Folge ein Rekordergebnis und setzte den Aufwärtstrend in seiner Gewinnentwicklung fort.
Im Mittelpunkt der Umsatzentwicklung stand eine robuste Nachfrage nach Prozessoren für künstliche Intelligenz, die nach Unternehmensangaben maßgeblich zum Ergebnis beitrug. Der Konzernumsatz belief sich auf NT$1.134 Billionen und lag damit geringfügig über den Schätzungen. Trotz anhaltender Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen blieben Bestellungen von Schlüsselkunden stabil.
Zugleich hatte TSMC bereits im Januar angekündigt, die Investitionsausgaben für das laufende Jahr deutlich zu erhöhen. Das Management plant demnach einen Ausbau der Kapazitäten, um der erwarteten anhaltend hohen Nachfrage nach spezialisierten Halbleitern gerecht zu werden und Engpässe zu vermeiden.
Daneben signalisierten die Zahlen, dass TSMC seine Position als weltweit größter Auftragsfertiger für Halbleiter weiter festigt. Die Ergebnisse deuten auf eine nachhaltige Veränderung der Umsatzstruktur innerhalb der Branche hin: Kleinere Fertigungsprozesse und spezialisierte KI‑Chips gewinnen zunehmend an Bedeutung und verschieben die Erlösanteile innerhalb des Sektors.